Nils Körber hält die Null im VfL-Kasten

Seit 718 Minuten ohne Gegentor

Nils Körber bejubelt das nächste Zu-Null-Spiel.

Bei zehn Spielen über 90 Minuten hielt Nils Körber seinen Kasten acht Mal sauber. ©Imago/Kirchner Media

Am Samstag herrschte auf der Anzeigetafel wieder ein gewohntes Bild: Beim Gegner des VfL Osnabrück stand eine Null nach 90 Minuten. Wieder einmal musste Keeper Nils Körber nicht hinter sich greifen. Ein großer Faktor der Erfolgswelle, auf der die Niedersachsen aktuell schwimmen.

Weiße Weste

Mit Körber im Tor fing der VfL Osnabrück seit dem 3. Spieltag keinen Gegentreffer mehr. Das macht für den 21-Jährigen ganze 718 Minuten am Stück ohne Gegentreffer. Insgesamt hielt der junge Torhüter in acht von zehn Partien, die er über 90 Minuten absolvierte, seinen Kasten sauber.

Das ist wie bei einem Stürmer, der jedes Spiel trifft. (Nils Körber)

Der Neuen Osnabrücker Zeitung sagte Nils Körber: „Klar ist es schön, wenn man sagen kann: Ich habe kein Tor bekommen. Jede gute Aktion, jedes weitere Spiel ohne Gegentor stärkt das Selbstbewusstsein. Das ist wie bei einem Stürmer, der jedes Spiel trifft. Dann läuft es auf einmal.“

Die letzten beiden Gegentore musste Ersatztorhüter Phillipp Kühn schlucken, der Körber nach dessen verletzungsbedingten Auswechslung beim Halleschen FC (1:1) und bei der anschließenden 0:1-Heimniederlage gegen den Karlsruher SC verteten hat.

Nächste Hürde Braunschweig

Das nächste Zu-Null-Spiel will der Stammkeeper direkt am kommenden Freitag bestreiten. Dann geht es zum niedersächsischen Duell nach Braunschweig. Und die Eintracht hat ihrerseits mit 13 Treffern lediglich die bis dato viertwenigsten der Liga erzielt.

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