Preußen Münster: Cuetos Geduldsprobe

Warschewskis Genesung geht gut voran

Lucas Cueto am Ball für den FC St. Gallen. Für seinen neuen Klub Münster bestritt er verletzungsbedingt noch kein Spiel

Ist Lucas Cueto (hier im St.Gallen-Trikot) in der Rückrunde eine Option? ©Imago/Geisser

Bei Preußen Münster senden die Rekonvaleszenten unterschiedliche Signale. Neuzugang Lucas Cueto muss durch seine langwierige Verletzung laut einem Bericht der Westfälischen Nachrichten die Hoffnungen auf ein Comeback noch vor der Winterpause voraussichtlich begraben, während Tobias Warschewski nach seinem Mittelfußbruch wohl bald wieder mit Spezialtraining beginnen kann.

Für Cueto zeichnet sich jedoch offenbar auch ein Silberstreif am Horizont ab. Den WN-Angaben zufolge deutete der 21-Jährige an, dass seine Beschwerden aufgrund einer weiterhin rätselhaften Knochenhautentzündung immerhin spürbar abgenommen hätten. Zuvor konnte der zu Saisonbeginn vom Schweizer Erstligisten FC St. Gallen gekommene Flügelstürmer nicht einmal mehr Übungen im läuferischen Bereich absolvieren.

Schon seit Monaten außer Gefecht

Cuetos Schwierigkeiten hatten in der Saisonvorbereitung zunächst vergleichsweise harmlos begonnen. Kurz nach Münsters Trainingsbeginn sollte der gebürtige Kölner zunächst wegen einer vermuteten Schienbeinreizung lediglich für wenige Zeit pausieren. Danach allerdings nahmen die Beschwerden sogar zu, ehe die Mediziner schließlich ihre Diagnose änderten. Die Ursache für die Probleme indes ist bislang nicht bekannt

Ein Termin für Cuetos Rückkehr in den Kader von Preußen-Trainer Benno Möhlmann ist realistisch offenbar auch noch nicht zu nennen. Cueto selbst setzt aber nach mehrwöchigen Reha-Behandlungen bei Bundesligist Bayer Leverkusen derzeit seine ganze Energie darauf, die Vorbereitung der Westfalen in der Winterpause absolvieren zu können.

Warschweski noch diese Woche im Training?

Warschewski ist bis dahin auf dem Weg zur Wiederherstellung seiner Fitness womöglich schon einige Schritte weiter. Zwar ist nach dem Mittelfußbruch des Nachwuchsstürmers von Anfang August vorerst noch nicht mit einer Rückkehr auf den Platz zu rechnen. Doch wenigstens erreicht die Verheilung der Fraktur bei dem 19 Jahre alte Junioren-Nationalspieler nennenswerte Fortschritte.

Warschewski soll denn auch zeitnah mit individuellem Training anfangen können. Bei den Adlerträgern ist sogar im Gespräch, dass der gebürtige Dortmunder die nächste Etappe auf dem Weg zurück noch vor der Abreise des Preußen-Teams zum Punktspiel bei Aufsteiger SpVgg Unterhaching (Samstag) in Angriff nehmen wird.

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