Preußen Münster: Personeller Engpass in der Zentrale

Marco Antwerpen gehen die Sechser aus

Sandrino Braun in Aktion.

Startelf oder Vaterfreuden? Ein Einsatz von Sandrino Braun gegen Wehen Wiesbaden ist fraglich. ©Imago/Noah Wedel

Noch wartet Preußen Münster auf den ersten Punktgewinn in der englischen Woche. Einem schwachen Auftritt beim 0:3 in Cottbus folgte zuletzt die unglückliche 0:1-Niederlage gegen Rostock. Vor der Fahrt nach Wehen Wiesbaden sieht sich Trainer Marco Antwerpen mit großen Personalsorgen konfrontiert.

Denn in der Mittelfeldzentrale gehen ihm die Optionen aus. Kevin Rodrigues Pires sah gegen Hansa seine zehnte gelbe Karte, René Klingenburg meldete sich mit einem grippalen Effekt ab und wird die Fahrt nach Hessen nicht mitmachen.

Wir nehmen das als Herausforderung an. (Marco Antwerpen über seine Personalprobleme)

Sandrino Braun wird die zwar antreten, da seine Frau aber hochschwanger ist, könnte der 30-Jährige jederzeit nach Münster „zurückbeordert“ werden, um die Geburt zu erleben.

„Fußball macht immer Spaß, auch in schwierigeren Phasen. Eine Saison verläuft nie stromlinienförmig. Wir nehmen das als Herausforderung an und sind jetzt auch als Trainerteam gefordert“, sagte Antwerpen auf der Pressekonferenz am Donnerstag.

Dritter Einsatz für Schwarz?

So könnte Simon Scherder eine Position nach vorne rücken, den Platz des Kapitäns in der Innenverteidigung würde dann wohl Jannik Borgmann einnehmen. Wenn Braun bis Anpfiff noch nicht Vater geworden ist, hätte Antwerpen seine Doppelsechs gefunden.

Sollte Braun hingegen bereits wieder in Münster oder auf dem Weg dorthin sein, könnte Benjamin Schwarz eine Option sein. Der 32-Jährige, der die komplette Hinrunde verletzungsbedingt verpasste, saß nach zwei Einsätzen zuletzt acht Mal auf der Bank und kann auf die Erfahrung von 46 Einsätzen im defensiven Mittelfeld verweisen.

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