Preußen Münster: Virus sorgt für Alarmstimmung

Fünf Spieler von Symptomen betroffen

Adriano Grimaldi von Preußen Münster

Torjäger Adriano Grimaldi ist derzeit zur Behandlung bei Preußens Teamarzt. ©Imago/Osnapix

Trainer Benno Möhlmann plagen bei Preußen Münster vor dem Saisonstart zahlreiche Personalsorgen. Aufgrund eines grassierenden Virus stehen für das Auftaktspiel am Samstag bei Rot-Weiß Erfurt gleich hinter mehreren Spielern Fragezeichen.

Wie sich das entwickelt, kann ich nicht einschätzen. (Preußen-Trainer Benno Möhlmann zur Gesundheitssituation)

Möhlmann machte denn auch vor der Reise nach Thüringen aus seinen Problemen bei der Mannschaftsaufstellung kein Hehl. „Die Euphorie ist gerade gedämpft. Es zieht sich wohl ein Virus durch die Mannschaft. Wie sich das Ganze bis Samstag entwickelt, kann ich noch nicht einschätzen“, erklärte der 62-Jährige.

Möhlmann zu vielfältigen Planspielen gezwungen

Gleich ein ganzes Quintett kämpfte zuletzt beim SCP mit den Auswirkungen des Virus. Möhlmann muss dadurch für das Match in Erfurt verschiedenste Varianten für ein schlagkräftiges Team durchspielen.

Nach Angaben des Coaches fühlt sich Sebastian Mai momentan nicht in 100-prozentiger Verfassung, und die Stürmer Adriano Grimaldi und Tobias Rühle konsultierten wegen ähnlicher Symptome schon Münsters Mannschaftsarzt. Während Tobias Warschewski im bisherigen Wochenverlauf noch gar nicht trainiert hat, konnte Michele Rizzi immerhin schon wieder an den Übungseinheiten der Westfalen teilnehmen.

Möhlmann wird im ersten Punktspiel der neuen Saison allerdings keinerlei Risiko eingehen. Der Ex-Profi kündigte an, bei RWE nur absolut gesunde Spieler einsetzen zu wollen.

Dabei ist der Kreis der infrage kommenden Kandiadten durch das ohenhin gut gefüllte Preußen-Lazarett zusätzlich eingeschränkt. Denn aufgrund von Verletzungen fallen Benjamin Schwarz und Ole Kittner in jedem Fall aus. Neuzugang Lucas Cueto ist ebenfalls noch angeschlagen.

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