Preußen Münster: Zwischenbilanz der Neuzugänge 2017/18

Wer hat eingeschlagen, wer nicht?

Fabian Menig am Ball für Preußen Münster

Konstante auf links: Preußen-Neuzugang Fabian Menig ©Imago/Osnapix

Sportlich läuft es bei Preußen Münster derzeit alles andere als rosig – mit zwölf Punkten aus ebenso vielen Partien rangiert das Team von Benno Möhlmann am Rande der Abstiegszone. Ein Grund dafür ist der recht schmale Kader, den Sportdirektor Malte Metzelder im Winter gern verstärken und vergrößern möchte. Doch wie konnten sich die Sommer-Neuzugänge bislang sportlich integrieren? Liga-Drei.de zieht eine Zwischenbilanz.

Moritz Heinrich:
Coach Benno Möhlmann kennt den 20-Jährigen schon aus seiner Zeit bei 1860 München und schätzt den Offensivmann sehr. Der Youngster kam bislang in allen zwölf absolvierten Ligaspielen zum Einsatz, sechsmal von Beginn an. Zuletzt jedoch reichte es gegen Osnabrück (4:1) und in Unterhaching (0:1) nur für zwei Kurzeinsätze.

Der Außenangreifer hat sich durchaus bewährt und seine Chancen mit guten Auftritten von Beginn an genutzt. Was jedoch fehlt, und daran werden Offensivkräfte eben gemessen, sind Tore und Vorlagen. Seinen bislang einzigen Saisontreffer konnte er beim 1:2 gegen Spitzenreiter Paderborn erzielen. Ein Assist gelang Heinrich nicht.

Nico Rinderknecht:
Der defensive Mittelfeldmann kam im Sommer per Leihe vom FC Ingolstadt. Dahin soll es auch nach Saisonende wieder zurückgehen. Wertvolle Erfahrungen wolle Rinderknecht bis dahin bei Preußen sammeln. Seit dem siebten Spieltag spielt der 20-Jährige von Beginn an.

Bitter allerdings: Ausgerechnet jetzt setzt ihn ein Teileinriss des Außenbandes wieder außer Gefecht. Auch Rinderknecht wusste durchaus zu überzeugen, doch wie Heinrich ist auch er noch keine Konstante im Team. Starke Auftritte in Paderborn und gegen Osnabrück wechselten sich mit eher schwachen Darbietungen gegen Zwickau und Jena ab.

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Lucas Cueto:
In der Jugend lief der 21-Jährige bereits für den 1. FC Köln, den Bonner SC sowie für West Ham United. Zuletzt kickte er für eine halbe Saison in der Schweiz beim FC St. Gallen, in der Super League schnupperte der Mittelfeldspieler erstmals Profiluft.

Bereits bei seinem Gastspiel in der Schweiz war sein Weg immer wieder von Zwangspausen gezeichnet, seit Juni ist Cueto ob einer hartnäckigen Beinhautverletzung nicht einsatzfähig. Cueto wartet damit weiter auf sein Debüt für die Adlerträger.

Nils Körber:
Der Schlussmann verließ im Sommer seine Berliner Heimat, um sich in Münster auf Leihbasis weiterzuentwickeln. Der Ex-Herthaner sicherte sich prompt den Platz zwischen den Pfosten und spielte in allen zwölf Saisonspielen.

Körber präsentierte sich als starker Rückhalt, musste sich einzig beim 0:1 in Unterhaching die Schuld am Gegentreffer eingestehen. Aktuell macht ihm eine Zerrung zu schaffen, im kommenden Duell mit Karlsruhe soll der 20-Jährige jedoch spielen.

Fabian Menig:
Im Sommer kam der Außenverteidiger vom Ligakonkurrenten VfR Aalen und schlug prompt ein. Aus Möhlmanns Viererkette ist der 23-Jährige nicht mehr wegzudenken. Nur dreimal wurde Menig voreitig ausgewechselt. Einzig Innenverteidiger Sebastian Mai kam auf mehr Einsatzminuten. Eine starke Zwischenbilanz!

Luis Klante:
Der 18-jährige Torhüter wurde perspektivisch aus Hoffenheim geholt. Bislang gab’s noch keine Chance in Liga drei, Klante kam bislang in der A-Junioren Bundesliga West sieben Mal zum Einsatz und kassierte dabei neun Gegentore. Einmal blieb der gebürtige Bad Mergentheim zu Null.

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