Rot-Weiß Erfurt: Ihenacho wechselt zu RWO

Dauerreservist nach wochenlanger Vereinssuche erfolgreich

Mehr Platz im Kader: RWE-Trainer Stefan Krämer

Eine Sorge weniger: RWE-Coach Stefan Krämer © imago

Bei Rot-Weiß Erfurt hat sich ein Personalproblem gelöst: Dauerreservirst Aloy Ihenacho hat kurz vor Ablauf der Transferfrist (31. August/18.00 Uhr) doch noch einen neuen Verein gefunden. Der Stürmer unterschrieb nach mehreren vergeblichen Wechselversuchen laut Reviersport im Anschluss an ein überzeugendes Probetraining bei Regionalligist Rot-Weiß Oberhausen.

Ihenacho war seit mehreren Wochen schon auf der Suche nach einem neuen Klub. Bereits Mitte Juli hatte RWE-Trainer Stefan Krämer dem 22-Jährigen öffentlich einen Abschied nahegelegt. „Er wird kaum Einsatzzeiten bekommen“, hatte der Coach seinen Ratschlag für den Angreifer begründet.

Entlastung für RWE-Etat

Für RWE bedeutet Ihenachos Abgang zum westdeutschen Traditionsverein eine Entlastung des Drittliga-Etats. Eine Ablöse wird nach Auflösung seines ursprünglich noch bis zum Ende der laufenden Saison gültigen Vertrages jedoch nicht mehr fällig.

Ob der Tabellenvorletzte angesichts des schwachen Saisonstarts mit nur drei Punkten aus den bisherigen sechs Begegnungen das eingesparte Gehalt für den gebürtigen Nigerianer noch in der ausklingenden Sommer-Transferperiode in einen neuen Spieler investieren wird, schien zunächst noch offen. Ab September können allerdings auch weiterhin noch Spieler ohne Vertrag bei einem anderen Verein verpflichtet werden.

Das Engagement von Ihenacho bei den Thüringern stand unter keinem glücklichen Stern. Zwar hatte der Afrikaner vor Beginn der vergangenen Saison bei seinem Wechsel aus der Reserve des damaligen Bundesligisten FC Ingolstadt nach Erfurt viele Vorschusslorbeeren erhalten, doch konnte Ihenacho danach die Erwartungen nicht erfüllen.

Schon in der abgelaufenen Spielzeit hatte Krämer Ihenacho denn auch nicht eine Minute eingesetzt. In der momentan herrschenden RWE-Misere stellte Ihenacho für den Coach ebenfalls keine Alternative dar.

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