Rot-Weiß Erfurt: Lange Zwangspause für Vocaj

Rückenprobleme schwerwiegender als erwartet

RWE-Coach Stefan Krämer muss längere Zeit ohne Liridon Cocaj plannen

Muss lange auf Liridon Cocaj verzichten: RWE-Trainer Stefan Krämer © imago

Schock für Rot-Weiß Erfurt: Liridon Vocaj fällt wegen seiner Rückenverletzung nach Informationen der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 20.07.2017) erheblich länger aus als erwartet.

Für RWE-Trainer Stefan Krämer war die Hiobsbotschaft kurz vor dem Saisonstart seiner Mannschaft mit dem Spiel gegen Preußen Münster (Samstag) ein Schlag in die Magengrube. „Im besten Fall fehlt er uns sechs Wochen. Im schlimmsten Fall sind es drei Monate. Das ist hart“, zitierte die Bild den Coach zur ernüchternden Diagnose.

Ausfall trifft Krämer unerwartet

Vocajs Ausfall kommt für Erfurt beinahe wie aus heiterem Himmel. Noch am vergangenen Wochenende hatten die Thüringer die Probleme des defensiven Mittelfeldspielers lediglich für die Folgen eines Hexenschusses gehalten und waren von Vocajs Rückkehr in die Mannschaft womöglich schon in der Begegnung mit Münster ausgegangen.

Die unerwartet lange Zwangspause des Albaners wiegt schwer. Der 23-Jährige hatte in der vergangenen Saison zu Krämers Stammpersonal gehört, stand bei seinen 35 Drittliga-Einsätzen gleich 31-mal in der Anfangsformation.

Nunmehr allerdings muss Krämer kurzfristig seine bisherigen Planungen ändern. Der vorrangig für die Innenverteidigung vom Ligarivalen Chemnitzer FC verpflichtete Neuzugang Berkay Dabanli käme dabei durchaus als Ersatz für Vocaj in Betracht.

Durch Vocajs Ausfall zerschlugen sich auch Krämers Hoffnungen auf eine Entspannung der Personalsituation in seinem Kader insgesamt. Denn Innenverteidiger Andre Laurito (ebenfalls Rückenporobleme) ist auch noch nicht wieder fit. Bereits seit Wochenbeginn steht außerdem schon fest, dass Mittelfeld-Ass Theodor Bergmann nach seiner Operation wegen eines Leistenbruches längere Zeit nicht einsatzfähig sein wird.

Wo landet Rot-Weiß Erfurt 2018? Jetzt wetten!