SC Paderborn 07: Emmerling schließt Neuzugänge nicht aus

Spiel gegen Osnabrück soll aber noch abgewartet werden

Stefan Emmerling, neuer Trainer des SC Paderborn 07.

Stefan Emmerling will nach seinem gelungenen Einstand jetzt auch gegen Osnabrück punkten. ©Imago

Der Einstand von Stefan Emmerling als Trainer beim SC Paderborn 07 ist gelungen: Durch den Treffer von Zlatko Dedic gewannen die Ostwestfalen am vergangenen Wochenende das wichtige Spiel bei Preußen Münster mit 1:0. Es scheint also, als hätte der neue Coach vorläufig an den richtigen Schrauben gedreht. Doch schon am Samstag (Anstoß: 14 Uhr, live in der WDR-Konferenz) wartet die nächste harte Aufgabe auf den SCP, denn dann gastiert der Tabellen-Zweite Osnabrück an der Pader.

Wir werden analysieren, ob wir noch Spieler dazuholen. (Stefan Emmerling)

Von dem Ergebnis dieser Partie macht Emmerling zum Teil auch abhängig, ob es im Winter Verstärkungen für den Profi-Kader geben soll. Bisher habe er sich darüber noch überhaupt keine Gedanken gemacht: „Die Spiele in Münster und gegen Osnabrück waren und sind viel wichtiger. Anschließend werden wir analysieren, ob wir noch Spieler dazuholen oder mit dem aktuellen Aufgebot weitermachen“, so der 50-jährige Trainer im kicker (Heft 101 vom 15.12.2016).

Aufstieg kein Thema

Sollten die Paderborner am Samstag gegen den VfL gewinnen, dann können sie so langsam doch wieder nach oben schielen. Ob es vielleicht sogar noch in Richtung Aufstiegsplätze gehen kann, interessiert Emmerling momentan aber nicht: „Jetzt allzu weit in die Zukunft zu schauen, hat für mich als Trainer wenig Sinn. Dass Wilfried Finke von dieser Möglichkeit spricht, ist eine ganz andere Sache. Als Präsident muss er langfristig denken.“ Finke hatte erst vor einer Woche im kicker das Ziel ausgegeben, innerhalb von zwei Jahren in die 2. Liga zurückkehren zu wollen.

Der VfL agiert sehr konstant. (Stefan Emmerling)

Für Stefan Emmerling geht es dagegen erst einmal nur um den kommenden Gegner – und er weiß, dass es gegen Osnabrück schwer genug wird: „Der VfL agiert sehr konstant, verfügt über eine gute Mentalität und einen ausgewogenen Kader. Die Balance zwischen den Führungsspielern und den jungen Leuten stimmt. Ich kann mir vorstellen, dass der VfL auch am Ende weit oben steht.“

In Paderborn sollen die Osnabrücker, wenn es nach dem SCP-Trainer geht, aber natürlich erst einmal stolpern. Nur wenn das gelingt, dann dürfte es in Ostwestfalen zwischen den Jahren zumindest einigermaßen ruhig bleiben.