SC Paderborn: Kaderplanung noch nicht abgeschlossen

SCP beobachtet weiter den Markt

Markus Krösche, Geschäfstführer vom SC Paderborn

Plant noch weitere Kader-Ergänzungen: SCP-Geschäftsführer Markus Krösche. ©Imago/Oliver Ruhnke

Keine Mannschaft kam besser aus den Startlöchern als der SC Paderborn. Nach den furiosen ersten vier Liga-Partien überwanden die Ostwestfalen auch den Zweitligisten FC St. Pauli und stehen damit in der zweiten Runde des DFB-Pokals.

Nach dem Fast-Abstieg im Mai hat sich der personelle Umbruch mit, inklusive Nachwuchsspielern, zwölf Neuzugängen bislang ausgezahlt. Spieler wie Lukas Boeder, Dennis Srbeny oder Massih Wassey avancierten sofort zu Leistungsträgern. Geschäftsführer Markus Krösche, dessen Installation Ende der vergangenen Saison durchaus kritisch gesehen wurde, hatte bei der Kaderplanung bislang das richtige Gespür.

Wird der SCP auf dem Transfermarkt aktiv?

Trotz des guten Starts sind die Transfer-Überlegungen beim SCP allerdings noch nicht abgeschlossen. „Wir halten Augen und Ohren offen“, sagte Coach Steffen Baumgart, angesprochen auf weitere Neuzugänge, gegenüber der Neuen Westfälischen. Bei der Auswahl möglicher Spieler könnten auch die 318.000 Euro helfen, die Paderborn für den Einzug in die nächste DFB-Pokalrunde erhält.

Ein Schnellschuss ist jedoch nicht zu erwarten. Krösche erwartet, dass der Transfermarkt gegen Ende der aktuellen Periode „noch einmal in Bewegung“ gerät. Der SCP will sich bis dato ruhig verhalten, um vielleicht noch das ein oder andere Transfer-Schnäppchen zu ergattern.

Wir sehen beide aber eher als Perspektivspieler (Baumgart über Collins und Stingl)

Handlungsbedarf in der Offensive sieht Krösche aufgrund der Abgänge von Timo Mauer zu Carl Zeiss Jena und Marcus Piossek zu den Sportfreunden Lotte nicht. Vielmehr betonte er, dass die bisherigen Offensivspieler das volle Vertrauen erhalten, was bei 14 erzielten Toren in vier Spielen durchaus verständlich ist.

Kurzfristig könnten sich jedoch noch die Verpflichtungen der Probespieler Jamilu Collins und Matthias Stingl ergeben, die beide im Training mit guten Leistungen überzeugten. Allerdings sollen der 23-Jährige Collins sowie der 19-Jährige Stingl langsam aufgebaut werden. „Wir sehen beide aber eher als Perspektivspieler“, erklärt Baumgart.

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