SC Paderborn: Nur Schnäppchen auf der Wunschliste

Verhandlungen über Ritter

Einkaufen mit Maß und Ziel: SCP-Sportchef Markus Krösche

Plant Paderborns Zukunft: Sportchef Markus Krösche © imago/foto2press

Der SC Paderborn will nach seinem Wiederaufstieg nur maßvoll für die zweite Liga planen. Sportchef Markus Krösche kündigte in einem Interview mit der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 24.04.2018) praktisch einen kompletten Verzicht auf kostspielige Neuverpflichtungen an.

Wir wollen nur ablösefreie Spieler holen. (SCP-Sportchef Markus Krösche)

Paderborns Fokus bei der Zusammenstellung der Wunschliste für die kommende Saison soll auf Schnäppchen gerichtet sein. „Wir wollen nur ablösefreie Spieler holen“, sagte Krösche.

Sonderfall Ritter

Lediglich für den seit Saisonbeginn vom momentanen Zweitliga-Spitzenreiter Fortuna Düsseldorf ausgeliehenen Schlüsselspieler Marlon Ritter würden die Ostwestfalen von ihrer Einkaufsphilosophie abweichen wollen. „Für ihn würden wir auch Ablöse zahlen“, verriet Krösche.

Der 23-Jährige schlug auf Anhieb im Team von Erfolgscoach Steffen Baumgart ein. Nicht nur durch seine neun Tore hatte der offensive Mittelfeldspieler erheblichen Anteil am Aufstieg des SCP.

Krösche stellte im „Fall Ritter“ Verhandlungen mit Düsseldorf in Aussicht. „Der Spieler will gerne bleiben. Der Preis entscheidet“, sagte Krösche zur Ausgangssituation. Ritters Marktwert wird derzeit auf 375.000 Euro taxiert.

Paderborns genereller Sparkurs in Sachen Neuverpflichtungen ist nachvollziehbar. Der Absturz aus der Bundesliga in die Drittklassigkeit hat dem Klub Verbindlichkeiten in siebenstelliger Höhe eingebrockt.

Konkrete Vorstellungen von zusätzlichen Verstärkungen hat Krösche noch nicht. „Das“, erklärte der 37-Jährige, „werde ich noch mit dem Trainer-Team analysieren.“

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