SC Paderborn: Selbstbewusstsein vor Spitzenspiel

Torjäger Michel trotz Ladehemmung ohne Zweifel

Trotz Ladehemmung ohne Selbstzweifel: SCP-Stürmer Sven Michel

Mit breiter Brust nach Wiesbaden: SCP-Torjäger Sven Michel (M.) © imago/pmk

Bei Spitzenreiter SC Paderborn herrscht vor dem Topspiel beim Tabellendritten SV Wehen Wiesbaden (Samstag) großes Selbstbewusstsein. Die 0:2-Heimniederlage zuletzt gegen Zweitliga-Absteiger Karlsruher SC hat in der Mannschaft von Trainer Steffen Baumgart offenbar nicht zu Zweifeln an der eigenen Stärke geführt.

Wir müssen so gut sein, dass wir das Matchglück nicht benötigen. (SCP-Torjäger Sven Michel)

Aus Sicht von Torjäger Sven Michel habe gegen den KSC lediglich etwas Fortune zur Belohnung für eine erneut gute Leistung gefehlt. Gleichwohl mahnte der 27-Jährige im Fachmagazin kicker (Heft 97 vom 30.11.2017) für den Auftritt in Wiesbaden eine Steigerung an: „Wir müssen so gut sein, dass wir das Matchglück gar nicht mehr benötigen.“

Chance auf Vorsprungsvergrößerung

Paderborns Hoffnungen auf einen Sieg in Hessen sind besonders auch strategisch nachvollziehbar: Durch einen Erfolg würden die Ostwestfalen ihren Vorsprung auf den Relegationsplatz auf mindestens neun Punkte ausbauen und Verfolger Wiesbaden sogar auf zehn Zähler distanzieren können.

Michel selbst lässt sich vor dem wegweisenden Duell auch nicht von seiner persönlichen Ladehemmung irritieren. Zwar ist Paderborns derzeit erfolgreichster Schütze (zehn Saisontreffer) seit vier Begegnungen ohne Tor, doch „so etwas passiert einem Angreifer eben“, meinte der Siegerländer ohne Anzeichen für mangelndes Selbstvertrauen.

Gegen die mit Abstand abwehrstärkste Mannschaft der Liga sieht Michel sein Team außer mit dem treffsichersten Angriff auch in der Verteidigung auf Augenhöhe. Der SCP sei sowohl offensiv als auch defensiv „sehr gut aufgestellt“.

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