SC Paderborn: Strohdiek erwartet keine Geschenke mehr

Ostwestfalen erwarten weiter defensive Gegner

Glaubt nicht an Geschenke im Aufstiegskampf: Paderborns Kapitän Christian Striohdiek

Erwartet weiter defensive Gegner: SCP-Kapitän Christian Strohdiek © imago/eibner

Bei Spitzenriter SC Paderborn ist das Team von Trainer Steffen Baumgart für den den Saisonendspurt weiterhin auf härteste Gegenwehr der Kontrahenten eingestellt. Kapitän Christian Strohdiek beschwört dennoch die Tabellenkonstellation als wichtigen Vorteil der Ostwestfalen.

Wir haben die beste Ausgangsposition. (SCP-Kapitän Christian Strohdiek)

Wenn der frühere Bundesligist „die Hausaufgaben macht, kann uns keiner mehr gefährlich werden“, sagte Strohdiek in einem Video-Interview der Neuen Westfälischen vor dem Gastspiel seiner Elf beim VfR Aalen (Samstag) und fügte betont selbstbewusst hinzu: „Wir haben die beste Ausgangsposition.“

Wiesbaden und Magdeburg in Lauerposition

Paderborn hat sieben Runden vor Saisonschluss zwei Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten SV Wehen Wiesbaden und noch einen Zähler mehr Polster auf den drittplatzierten Wintermeister 1. FC Magdeburg. Zuletzt bei der Nullnummer bei Aufsteiger SV Meppen hatten Strohdiek und Co. erstmals nach drei Siegen in Serie wieder Punkte liegen lassen.

Strohdiek erwartet für die Begegnung in Aalen und auch die anschließenden Spiele bei den Gegnern höhere Motivation als womöglich in Duellen mit anderen Mannschaften. „Das ist vielleicht auch eine Auszeichnung für uns, macht es uns aber auch schwerer“, meinte der 30-Jährige.

Aus Strohdieks Sicht hat Paderborn jedoch unabhängig von der Spielweise seiner Gegner „momentan grundsätzlich Probleme mit dem letzten Ball“. Es fehle „vielleicht das letzte Fünkchen Konzentration, die Stürmer in Szene zu setzen“.

Auf eine wie zuletzt häufig sehr defensive Taktik von Gegnern ist Strohdiek auch für die restlichen Begegnungen eingestellt. Gerade als Tabellenführer werde seine in den vergangenen sieben Spielen ungeschlagen gebliebene Mannschaft noch öfter schwere Spiele zu bewältigen haben: „Es ist nicht selbstverständlich zu dominieren. Wir bekommen nichts geschenkt.“

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