Schäffler vs Girth: Der Spieler-Vergleich

Ein Blick auf die Torjäger

Spielervergleich Schäffler vs Girth

Am zwölften Spieltag kommt es in der Brita-Arena zum Duell der Ballermänner: Wehen Wiesbadens Manuel Schäffler trifft auf Benjamin Girth von Aufsteiger SV Meppen. Beide Angreifer erzielten bereits sechs Treffer in der laufenden Saison, nur Hachings Stephan Hain war noch erfolgreicher (9). Wir haben uns die Stürmer vor ihrem direkten Aufeinandertreffen mal genauer angeschaut.

Der Werdegang

Manuel Schäffler stammt aus dem oberbayerischen Fürstenfeldbruck und schaffte in der Jugend den Sprung zum TSV 1860 München. Nachdem er es bei den Löwen sowie seinen weiteren Stationen Duisburg und Ingolstadt auf satte 119 Zweitliga-Partien brachte, wechselte er im Januar 2014 nach Kiel in die dritte Liga. Seitdem hat der heute 28-Jährige 131 Partien in dieser Spielklasse bestritten und dabei 33 Tore erzielt.

Auf derart große Erfahrung im Profifußball kann Benjamin Girth nicht zurückblicken. Aus der Magdeburger Jugend verschlug es ihn zunächst zu RB Leipzig, dann nach Plauen sowie zu Hessen Kassel. In den letzten vier Jahren war der 25-Jährige stets in der Regionalliga aktiv, in drei Spielzeiten traf er jeweils zweistellig. Letzte Saison schoss er den SV Meppen mit 20 Treffern zum Aufstieg.

Die Daten

Neben seinen sechs Toren bereitete Schäffler drei weitere Treffer seiner Mannschaft vor, war also insgesamt an neun Buden beteiligt. Nimmt man die Spielminuten pro Torbeteiligung ist er im Vergleich zu Girth der effektivere Stürmer, denn er braucht knapp sieben Minuten weniger für einen Scorer-Punkt.

Allerdings fallen die Tore des Meppener Angreifers stärker ins Gewicht, denn durch seine insgesamt sieben Torbeteiligungen war er an 46,7 % der Treffer seiner Mannschaft beteiligt, das ist etwas mehr als bei Schäffler (45 %).

Bei der Verteilung der Treffer fällt allerdings auf, dass Schäffler besser in Form ist. Ihm gelangen fünf seiner sechs Tore in den vergangenen fünf Partien, während Girth an den ersten fünf Spieltagen ebenso oft traf.

Beide Angreifer erzielten mit ihren Treffern je zwei Mal das wichtige 1:0, außerdem brachten Schäffler wie auch Girth den Ball je ein Mal in der Schlussphase des Spiels unter und sicherten ihrem Team somit Punkte. Im Fall des Meppeners hat der Gegner dann, Achtung Wortspiel, die Rechnung ohne den Girth gemacht.

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