Schiele unzufrieden mit Teamleistung

Coach moniert lange Bälle und langsames Aufbauspiel

Sieht Verbesserungsbedarf: FWK-Trainer Michael Schiele. ©Imago/foto2press

Am Ende sprachen beide Trainer auf der anschließenden Pressekonferenz nach dem 0:0 zwischen Würzburg und Großaspach von einem „gerechten Unentschieden“. Durch das Remis behauptet sich Würzburg in der Spitzengruppe der Tabelle, dennoch war Michael Schiele direkt nach dem Spiel unzufrieden mit der gezeigten Leistung seiner Mannschaft.

Mir hat heute viel nicht gefallen. (Michael Schiele)

„Mir hat heute viel nicht gefallen. Wir müssen mehr Fußball spielen, das können wir auch viel besser“, so der Coach nach der Partie bei Telekom Sport. Speziell missfielen dem 40-Jährigen die vielen langen Bälle seiner Mannschaft, die im Spielaufbau auch von den zentralen Mittelfeldspielern Bachmann und Hägele genutzt wurden.

Spiel muss direkter werden

Insgesamt habe seine Mannschaft „zu schläfrig gespielt“, außerdem forderte Schiele von seiner Mannschaft wieder ein direkteres Spiel mit weniger Kontakten. Dabei hatte Würzburg trotz der genannten Probleme einige Chancen, einzig die Verwertung der Möglichkeiten war mangelhaft, wie zum Beispiel als Ademi oder Baumann frei vor dem gegnerischen Kasten auftauchten, aber vergaben.

Allerdings erwies sich die angesichts von nur fünf Gegentoren in den letzten acht Spielen sonst stabile Defensive der Würzburger als ungewohnt löchrig und ließ Großaspach zu einigen guten Abschlüssen kommen. Alles in allem also nicht der beste Auftritt der Kickers, die mit dem Unentschieden leben können.

Nach der Länderspielpause geht es gegen den SC Preußen Münster, gegen den der FWK in der letzten Spielzeit zweimal mit 0:1 verlor. Für einen Sieg gegen den Tabellendritten muss sich Würzburg dann sowohl offensiv als auch im Spiel gegen den Ball steigern.

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