Schnorrenberg setzt Akzente

Hercher lobt offensiveren Ansatz

Florian Schnorrenberg von Sonnenhof Großaspach

Florian Schnorrenberg setzt mehr auf Offensive als sein Vorgänger. ©Imago/Pressefoto Baumann

Die Entladung nach dem Spiel war riesig: Alle Spieler und Betreuer der SGA lagen sich auf dem Feld überschänglich in den Armen und feierten den späten Sieg über Meppen im eigenen Stadion. Es war der erste Heimerfolg seit fast einem Jahr. Dabei waren die Ansätze des neuen Trainer Florian Schnorrenberg schon erkennbar.

Mehr Fußball spielen

Alles in allem hätten sich am Ende zwar beide Teams über ein 0:0 nicht beschweren können, doch vor allem im zweiten Durchgang, speziell nach dem Platzverweis für die Gäste, agierte der Dorfklub offensiver und mutiger, spielte sich Chancen heraus. Insgesamt ging der Plan, den Gegner höher zu attackieren, auf.

Am Ende war der Siegtreffer durch Philipp Hercher auch glücklich, da Meppens Schlussmann Erik Domaschke ihn fast noch verhindert hätte, doch das war dem Torschützen egal. „Wir haben in den letzten Wochen viel Scheiße gefressen,“ beschrieb er bei Telekom Sport in deutlichen Worten die Gemütslage seiner Mannschaft, die einfach irgendwie einen Sieg brauchte.

Wir haben in den letzten Wochen viel Scheiße gefressen. (Philipp Hercher)

Den Einfluss des neuen Trainers Florian Schnorrenberg wollte er nicht überbewerten, ließ aber durchblicken, dass dessen Herangehensweise den Spielern entgegen kommt: „Wir wollen mehr den Ball haben, wollen mehr Fußball spielen.“  

In der Euphorie gab der 22-Jährige sich auch für die kommende Aufgabe selbstbewusst: „Nächste Woche haben wir ein geiles Auswärtsspiel bei den Sechziger Löwen. Da wollen wir natürlich auch etwas mitnehmen.“ Mit einem 0:0 könnte er dann allerdings wohl besser leben, als gegen Meppen.

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