SG Sonnenhof Großaspach: Der Kapitän geht von Bord

Daniel Hägele verlässt die SG zum Saisonende

Daniel Hägele von der SG Sonnenhof Großaspach

Kapitän Daniel Hägele wird die SG Sonnenhof Großaspach verlassen. ©Imago/Sportfoto Rudel

Die SG Sonnenhof Großaspach wird sich nach der Saison von Kapitän Daniel Hägele verabschieden müssen. Wie der Verein mitteilte, sucht der 28-jährige Mittelfeldspieler nochmal eine neue Herausforderung und möchte daher seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern.

Ich möchte mich nochmals in einem anderen Verein beweisen. (SG-Kapitän Daniel Hägele)

„Gespräche mit Daniel sind sehr offen und ehrlich und er hat gegenüber uns den Wunsch geäußert, nochmals etwas anderes wagen zu wollen. Hiervor haben wir großen Respekt und sind deshalb auch nicht in mögliche Vertragsgespräche eingestiegen.“, sagte Präsidiumsmitglied Sport Michael Ferber zum Abgang des Routiniers.

Kapitän und Dauerbrenner im Mittelfeld

Hägele, der seit 2011 für die Aspacher spielt, bestritt insgesamt 213 Partien für den Klub und war am Aufstieg 2014 beteiligt. Als Kapitän führte er auch in der laufenden Spielzeit sein Team 23-mal auf das Feld.

Sein Abgang fällt dementsprechend schwer, wie seinem eigenen Kommentar zu entnehmen ist: „Ich fühle mich hier im Verein pudelwohl, bin der SG sehr dankbar für die vergangenen Jahre, zudem Schwabe und seit langer Zeit Kapitän. Dennoch möchte ich mich nun in den letzten Jahren meiner Karriere nochmals in einem anderen Verein beweisen.“

Wer schließt die Lücke im Mittelfeld?

Für die SG bedeutet dies wohl, dass man im Sommer im defensiven Mittelfeld aktiv werden muss. Mit unter anderem Sebastian Bösel oder Jannes Hoffmann stehen zwar entwicklungsfähige Spieler mit Potential für diese Position zur Verfügung, über die Erfahrung eines Daniel Hägele verfügt jedoch noch keiner von ihnen.

Wir werden uns gebührend von ihm verabschieden. (Präsidiumsmitglied Michael Ferber)

Die Aufgabe für Trainer Sascha Hildmann und die anderen Verantwortlichen lautet also, einen gestandenen Profi und Führungsspieler mit entsprechenden spielerischen Qualitäten zu finden, der die junge Mannschaft in den nächsten Jahren prägen kann.

Bis dahin, so Präsidiumsmitglied Ferber, stehen aber noch entscheidende Wochen an: „Wir werden uns deshalb gebührend von ihm verabschieden, noch haben wir aber viele wichtige Spiele vor uns, in denen er nochmals alles geben wird.“