SG Sonnenhof Großaspach: Umbruch als Philopsophie

Arbeit an Heimschwäche

Aspachs Sportdirektor Joannis Koukoutrigas

Entspannt trotz Aderlass: SGA-Sportchef Joannis Koukoutrigas © imago/sportfoto rudel

UPDATE: Die SG Sonnenhof Großaspach hat mit Jonas Meiser einen neuen Mittelstürmer verpflichtet. Der 19-Jährige kommt von den Stuttgarter Kickers, wo er in der vergangenen Saison aus der U19 in die Regionalliga-Mannschaft befördert wurde und drei Tore in 13 Spielen erzielte.

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Schon acht Abgänge stehen bei der SG Sonnenhof Großaspach für eine abermalige Zäsur zur kommenden Saison. Der abzusehende Umbruch im Team von Trainer Sascha Hildmann bereitet Sportdirektor Joannis Koukoutrigas allerdings kein Kopfzerbrechen.

Das gehört zu unserer Philosophie als Weiterbildungsverein. (SGA-Sportchef Joannis Koukoutrigas)

Der Klub müsse verkraften, dass Leistungsträger immer wieder nicht gehalten werden können, sagte Koukoutrigas im Interview mit dem Fachmagazin Kicker (Heft 43 vom 24.05.2018). „Das ist für uns nichts Neues und gehört zu unserer Philosophie als Weiterbildungsverein“, verdeutlichte der 43-Jährige seine Sichtweise.

Zuversicht für Neuaufbau

Der enstprechende Neuaufbau des Teams reizt Koukoutrigas denn auch sehr. Es sei eine „große Aufgabe“, zusammen mit Hildmanns Trainer-Stab „talentierte Jungs zu holen, die charakterlich zu uns passen, die wir weiterentwickeln wollen, um somit eine schlagkräftige Truppe zu stellen“.

Nach der verpassten Vorgabe einer Abschlussplatzierung auf den Rängen 8 bis 13 ist bei der SGA zur kommenden Saison eine Weiterentwicklung angestrebt. Dabei liegt der Fokus auch auf der Ausmerzung der Heimschwäche, nachdem Hildmanns Mannschaft seit Mitte November keine Begegnung auf eigenem Platz mehr gewinnen konnte.

„Daraus wollen wir Lehren ziehen“, sagte Koukoutrigas zu den Problemen vor heimischem Publikum bei der Übernahme der Spielkontrolle. Es liege der Mannschaft mehr, „eher auf schnelles Umschaltspiel und Konter“ setzen zu können.

Den Einbruch in der Rückrunde – Aspach holte im zweiten Saisonabschnitt nur 16 Punkte und damit nur etwas mehr als die Hälfte seiner Ausbeute in der Hinrunde – führt Koukoutrigas auf drei Faktoren zurück. „Wir haben nicht mehr den Fußball aus der Vorrunde gespielt, und die Gegner haben uns nicht mehr wie möglicherweise vorher noch unterschätzt“, meinte der SGA-Sportchef und wies außerdem auf die zahlreichen Verletzungsausfälle hin: „So konnten wir gegen Kaliber wie die Top 7 nicht mehr mithalten.“

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