Sonnenhof Großaspach: Mühevoller Start im Pokal

Zapel mit Torausbeute unzufrieden

Dominik Martinovic beim Abschluss.

Dominik Martinovic steuerte zwei Treffer zum Einzug ins Landespokal-Achtelfinale bei. ©imago images/Avanti

Sonnenhof Großaspach löste am gestrigen Abend das Achtelfinal-Ticket für den Landespokal. Beim 4:2-Sieg über Verbandsligist Backnang hatte die Mannschaft von Trainer Oliver Zapel lediglich in der Anfangsphase etwas Mühe, als der drei Klassen tiefer spielende Gegner mit 1:0 in Führung ging.

Im Vorfeld der Begegnung hatte Zapel bereits angekündigt, frisches Blut in seine Startaufstellung einfließen zu lassen. So blieben im Vergleich zum Heimspiel gegen Viktoria Köln am vergangenen Samstag mit Korbinian Burger, Julian Leist und Eric Hottmann lediglich drei Akteure in der Anfangself. Dort lief erstmals Panagiotis Vlachodimos auf, der sich nach seiner Einwechslung gegen die Viktoria bereits ein Sonderlob seines Trainers abholen durfte und vor der Pause den Ausgleich vorbereitete.

Drei Tore waren zu wenig. (Oliver Zapel über die zweite Hälfte)

„Wir haben uns das alles flüssiger vorgestellt. Der Gegner hat das in der ersten Hälfte aber richtig gut gemacht. In der zweiten Hälfte war es dann auch ein Klassenunterschied, wobei drei Tore zu wenig waren“, war Zapel gegenüber der Marbacher Zeitung mit der Leistungssteigerung des Dorfklubs nach der Pause zwar zufrieden. Der 51-Jährige hätte sich aber auch nicht beschwert, wenn seine Mannschaft etwas mehr Selbstvertrauen vor dem gegnerischen Tor getankt hätte.

Hält die Zapel-Bilanz gegen Halle?

Das wird es nämlich bei der Rückkehr in den Liga-Alltag brauchen, am Samstag wird Großaspach beim HFC gefordert sein. Dann dürfte die Startelf erneut durcheinandergewirbelt werden und Vlachodimos darf sich Hoffnungen machen, erneut von Beginn an zu spielen. Auch Doppeltorschütze Dominik Martinovic zeigte, dass er eine Alternative für den Angriff sein kann.

Drei der vier letzten Duell gingen übrigens an Halle – bei einem Remis. Mit Zapel an der Seitenlinie sieht die Statistik schon ganz anders aus. In seiner ersten Amtszeit beim Dorfklub während der Saison 2016/17 setzte sich die SGA beide Male durch. Ein erneuter Blitzstart des Gegners ist laut der Statistik nicht unbedingt zu befürchten: Halle erzielte lediglich drei seiner bislang zehn Saisontore vor der Pause.

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