Sportfreunde Lotte: Atalan verspricht „attraktives Spiel“

und warnt vor Energie Cottbus

Felix Geisler gegen Jonas Hofmann

2:2 im Hinspiel: Kann Lotte das Rückspiel gegen Cottbus für sich entscheiden? ©Imago Images/Steffen Beyer

Durch den wichtigen „Dreier“ am vergangenen Wochenende in Aalen konnten sich die Sportfreunde Lotte etwas Luft im Abstiegskampf verschaffen, sind aber bereits am heutigen Sonntag erneut gegen einen direkten Konkurrenten gefordert: Dann gastiert Energie Cottbus im FRIMO Stadion.

Die Gäste stehen aufgrund der gestrigen Ergebnisse unter Zugzwang, um den Anschluss an das rettende Ufer nicht zu verlieren. Einfach wird es allerdings gegen Cottbus nicht werden, Lotte-Coach Ismail Atalan erwartet vielmehr einen „ganz harten Brocken“, wie er auf der Pressekonferenz vor dem Spiel sagte.

Abstiegskampf soll nicht hemmen

Energie überzeuge spielerisch, so Atalan weiter, dem außerdem imponiert, dass Cottbus „sehr viel über Emotionen kommt. Deswegen bin ich auch verwundert, warum Cottbus unten drin steht.“ Ein Grund dafür ist in der Abwehr-Schwäche des FC Energie zu finden.

Im Schnitt 1,6 Gegentore pro Partie kassiert der kommende Gegner, der zweithöchste Wert der Liga. Demgegenüber stehen die Sportfreunde Lotte, die die sechstbeste Defensive der Liga stellen. Nichtsdestotrotz kündigt Atalan an, eben nicht nur auf die defensiven Qualitäten vertrauen zu wollen.

„Der Spaß am Fußball soll auch in dieser Situation nicht verloren gehen“, so der Sportfreunde-Coach, der verspricht: „Wir werden ein attraktives Spiel am Sonntag sehen.“ Gehen die Sportfreunde dabei schon früh in Führung?

Chance für frühe Führung?

In der laufenden Saison schoss Lotte in seinen Heimspielen erst drei Tore vor der Halbzeitpause – ligaweit mit Abstand der niedrigste Wert. Allerdings kassierte keine andere Mannschaft auswärts mehr Gegentore in der ersten Halbzeit als Energie Cottbus (12) – hier könnten die Sportfreunde also ansetzen, wenn sie gegen die Elf von Trainer Pele Wollitz auf einen Sieg aus sind.

Nicht bauen können sie dabei jedoch auf Tim Wendel, der mit einem Faserriss für die nächsten Wochen ausfällt. Ihn ersetzen könnte dann ausgerechnet Michael Schulze. Der zuletzt verletzungsbedingt fehlende Mittelfeldspieler bestritt zwischen 2012 und 2014 zwei Zweitliga-Spielzeiten mit dem kommenden Gegner aus Cottbus.

Alle Mann ins Boot

Unter der Woche konnte er wieder ins Training einsteigen und ist eventuell eine Option für die Partie am heutigen Sonntag. Auch die zweite Alternative zu Wendel hat eine Energie-Vergangenheit. Gemeint ist Joshua Putze, der in der Jugend des FCE ausgebildet wurde und nun auf einen Einsatz gegen seinen Ex-Verein hoffen darf, nachdem er im Hinspiel nicht im Kader stand.

Unter Atalan sammelte Putze allerdings jüngst gegen Aalen seine ersten Einsatzminuten seit dem neunten Spieltag. Auch Jules Reimerink scheint unter dem neuen SFL-Trainer wieder näher dran zu sein an der ersten Elf. So will der Fußballlehrer das Gemeinschaftsgefühl stärken, denn nicht nur gegen Cottbus gilt für Atalan: „Jeder einzelne Spieler ist in dieser Phase sehr wichtig.“

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