Sportfreunde Lotte: Drube setzt auf Defensivstärke

Richtige Balance für Erfolg gegen Münster entscheidend

Nils Drube als Trainer der Sportfreunde Lotte

Noch keine Heimnierlage mit den Sportfreunden: Nils Drube. ©Imago/foto2press

Déjà-vu für die Sportfreunde Lotte: In der laufenden Saison mussten die Tecklenburger einmal am Montagabend ran, der Gegner war der gleiche, der ihnen im zweiten Montagsspiel gegenübersteht, die Münsteraner.

Im Hinspiel mussten sich die Sportfreunde, damals noch unter dem Ex-Coach Matthias Maucksch, mit 0:1 geschlagen geben. René Klingenburg erzielte das goldene Tor für Münster, er wird im Rückspiel verletzungsbedingt fehlen. Unter der Woche plagte den SFL-Gegner außerdem die Grippewelle, das schlimmste ist bei den Preußen aber allem Anschein nach überstanden.

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Angesichts des Heimsieges gegen Kaiserslautern am vergangenen Spieltag kommt auf Lotte ein wieder selbstbewussterer Gegner zu, dennoch müssen sich die Sportfreunde bei Weitem nicht vor den Preußen verstecken. Besonders die Heimbilanz unter Nils Drube macht Mut.

Zuhause verlor Lotte keines seiner sieben Spiele unter Drube, blieb dabei viermal ohne Gegentor. „Das ist eine Sache der Balance“, gab Drube auf der Pressekonferenz vor dem Spiel einen kurzen Einblick.

Auch in der kommenden Partie soll die kompakte Ausrichtung einen Punktgewinn bringen „Wir müssen uns bewusst sein, dass unsere Defensive die absolute Qualität haben muss. Nicht, weil ich defensiv denke. Aber wenn wir wenig zulassen steigt die Chance, zu gewinnen.“

Wie agiert Lotte in der Offensive?

Das war den Sportfreunden gegen Münster in der eingleisigen dritten Liga einmal vergönnt. Direkt nach dem Aufstieg im Jahr 2016. Danach gab es drei Niederlagen und ein Remis aus Lotteraner Sicht. Positiv ist hingegen die historische Heimbilanz gegen die Preußen: Nur zwei von neun Heimspielen gingen verloren.

Mit welcher taktischer Ausrichtung Drube an diese Serie anknüpfen könnte, ist noch offen. Möglich ist ein 4-4-2 genauso wie ein 4-3-3. Will der Coach offensiv frischen Wind bringen, bieten sich Karweina oder Drinkuth an, aber auch Winter-Neuzugang Eilers könnte erstmals im Kader stehen. Unabhängig vom Personal verspricht Drube jedenfalls eines: „Wir dürfen uns auf ein Spiel freuen, das sehr viel Spaß machen wird.“ 

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