Sportfreunde Lotte: Stadionvorstellung

Das FRIMO Stadion im Detail

Sportfreunde Lotte, Heimspielstätte: Frimo Stadion

Pokal-Festung: Das FRIMO Stadion im Vorfeld der Partie Lotte gegen 1860 München (2:0) ©Imago/Nordphoto

Wer erinnert sich noch an die sensationelle Serie der Sportfreunde Lotte im DFB-Pokal? Es war in der ersten Hälfte der Vorsaison, als die Westfalen zunächst Werder Bremen aus dem Wettbewerb warfen und dann auch noch Bayer Leverkusen. Das FRIMO Stadion wurde zu einer echten Festung. Genau dieses Rund schauen wir uns in unserer Serie der Stadionvorstellungen heute mal genauer an.

Name: FRIMO Stadion (Anfahrt)
Fassungsvermögen: 10.059 Plätze
Sitzplätze: 2.370 (alle überdacht)
Stehplätze: 7.689 (davon 5.104 überdacht)
Rollstuhlplätze: Vor Block J im Innenraum des Stadions
Gästeblock: Blöcke H und I auf der Südtribüne (Was darf ich mitnehmen?)

Historie

Seinen Namen trägt das Stadion seit Sommer 2016. FRIMO ist ein Werkzeug- und Anlagenbauer mit Sitz in Lotte. Im selben Jahr feierten die Kicker aus dem Tecklenburger Land erstmals den Aufstieg in die dritte Liga. Es folgte eine furiose erste Saison sowie die bereits eingangs erwähnten Erfolge im DFB-Pokal.

Der Verein besteht bereits seit dem Jahre 1929, eine Abteilung Fußball aber wurde erst 1946 installiert. Die Einweihung des Stadions am Lotter Kreuz wurde am 19. Juli 1986 vollzogen, zunächst stand jedoch bloß eine kleine Tribüne.

Nach und nach wurden Ergänzungen vorgenommen. Als Beispiel sei hier der Ausbau der Haupttribüne ab 2003 genannt. Außerdem ist die Westkurve jetzt doppelstöckig. Eine Sprecherkabine kam bereits 1991 dazu.

Sportlich indes dauerte es eine Weile, bis die Entwicklung Fahrt aufnahm. 2004 qualifizierte sich Lotte für die Oberliga Westfalen. Ein Jahr zuvor wurde das Stadion erstmals wieder ausgebaut. Die Haupttribüne bekam 2009 ein Dach verpasst.

Bis zur Drittliga-Quali 2016 umfasste das Stadion 7.500 Plätze, musste dann aber erweitert werden und wuchs auf die aktuelle Zahl von 10.059 an. Beim 2:1 über Bundesligist Bremen im Pokal war das Stadion an der Jahnstraße bis auf den letzten Platz gefüllt – das ist weiterhin Rekord.

In dieser Saison, der mittlerweile zweiten Drittliga-Spielzeit für die Sportfreunde, pilgern im Schnitt 2.555 Zuschauer ins FRIMO Stadion. Im ligainternen Vergleich rangieren die Westfalen damit auf Rang 17. Die sportliche Bilanz daheim ist allerdings auch ausbaufähig, nur drei Siege feierte das Team in bislang neun Heimspielen.

Bisher vorgestellte Stadien
Aalen (Ostalb-Arena)
Erfurt (Steigerwaldstadion)
Großaspach (mechatronik Arena)
Halle (erdgas Sportpark)
Jena (Ernst-Abbe-Sportfeld)
Karlsruhe (Wildpark)
Köln (Südstadion)
Magdeburg (MDCC-Arena)
Meppen (Hänsch-Arena)
Münster (Preußenstadion)
Osnabrück (Stadion an der Bremer Brücke)
Paderborn (Benteler Arena)
Rostock (Ostsee-Stadion)
Unterhaching (Alpenbauer Sportpark)
Wehen Wiesbaden (BRITA-Arena)
Würzburg (Flyeralarm Arena)
Zwickau (Stadion Zwickau)

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