Sportfreunde Lotte: Was wurde aus den Abgängen 2017?

Das machen Engel, Nauber & Co. jetzt

Zweikampf zwischen Engel und Lange

Dennis Engel (l.) zog es nach einer Saison in Lotte zum Regionalligisten SSV Jeddeloh. ©Imago/Osnapix

Nach der famosen ersten Drittliga-Saison kehrten acht Spieler den Sportfreunden Lotte im Sommer den Rücken. Während Gerrit Nauber in Duisburg mittlerweile zweitklassig unterwegs ist, wählten gleich vier Akteure den Weg in einer untere Liga.

Unter ihnen auch Dennis Engel, für den der Wechsel in die Regionalliga schon „eine Umstellung“ war, wie er im Gespräch mit Liga-Drei.de erklärt. Dass er mit seinem neuen Verein, dem Aufsteiger SSV Jeddeloh, bislang die Nord-Staffel aufmischt, überrascht den 21-Jährigen nur bedingt.

Ich halte Kontakt zu Moritz Heyer & Dennis Brock. (Dennis Engel)

Mit einigen Spielern habe Engel vor seiner Lotte-Zeit bereits beim VfB Oldenburg gespielt, „wo wir auch schon gute Leistungen gebracht haben“. Mittlerweile haben Engel und Co. ihrem Ex-Verein sogar den Rang abgelaufen.

Durch das 2:1 im direkten Duell gegen das benachbarte Oldenburg liegt Jeddeloh bereits zehn Punkte vor dem VfB. In Jeddeloh ist Engel im Gegensatz zu seiner Zeit in Lotte absoluter Stammspieler, dennoch blickt er gern auf die Zeit am Autobahnkreuz zurück.

„Bislang habe ich es noch nicht geschafft, in Lotte vorbei zuschauen, aber das werde ich in dieser Saison noch machen“, verfolgt Engel aktuell vor allem via TV das Geschehen bei den Sportfreunden. Zudem„halte ich Kontakt zu Moritz Heyer oder Dennis Brock“.

Über die Gründe, warum es bei den Sportfreunden im Vergleich zu vergangenen Saison schleppender läuft, kann Engel nur mutmaßen: „Im letzten Jahr hatten wir einen sehr guten Zusammenhalt. Es kann sein, dass durch die vielen Neuzugänge davon etwas weggebrochen ist. Aber das ist Spekulation“. 

Das machen die anderen Abgänge

Gerrit Nauber:
Beim Zweitliga-Aufsteiger MSV Duisburg ist der letztjährige Lotte-Kapitän eine feste Größe und stand in allen acht Ligaspielen über 90 Minuten auf dem Platz. Während er defensiv überzeugt, konnte er seine Torgefährlichkeit noch nicht zeigen.

Nico Granatowski:
In Lotte verletzungsbedingt erst außen vor, konnte Granatowski auch im Laufe der Saison selten seine Qualitäten zeigen. Nach 14 Einsätzen mit nur einer Tor-Beteiligung zog es den 26-Jährigen zu Aufsteiger Meppen, wo er sich bislang gut präsentiert. Mit vier Scorer-Punkten nach neun Partien ist er im Emsland die erhoffte Verstärkung.

Kaffenberger wieder eine Option?

Saliou Sané:
Erst im Winter ans Autobahnkreuz gewechselt, brach Sané nach nur einem halben Jahr seine Zelte wieder ab und ging zu Konkurrent Großaspach. Im Fautenhau war Sané in den ersten sieben Saisonspielen gesetzt, ehe es in den darauf folgenden Partien nur noch für 28 weitere Spielminuten reichte.

Marcel Kaffenberger:
Nach seinem Achillessehnenriss Ende der vergangenen Saison steht Kaffenberger aktuell ohne Verein da und befindet sich in der Reha. Wie Liga-Drei.de erfahren hat, soll Kaffenberger nach Auskurieren seiner Verletzung allerdings wieder in Lotte mittrainieren dürfen.

Alexander Hettich:
Von Verletzungsproblemen geplagt, kam Hettich in Lotte nur auf vier Saisonspiele und entschied sich im Sommer für eine Abkehr aus dem Profi-Fußball. Beim Kreisligisten VfR Marienhagen in seiner rheinländischen Heimat agiert der 29-Jährige als spielender Co-Trainer und trug sich nach vier Saisonspielen fünfmal in die Torschützenliste ein.

Patrick Schikowski:
Nach seinem einjährigen Intermezzo mit sieben Drittliga-Parteien am Autobahnkreuz führte es Schikowski zurück in seine Heimat Rheinland. Bei Rot-Weiß Oberhausen zählt der 25-Jährige nach etwas Anlaufschwierigkeiten nun zum Stamm und war in den vergangenen zwei Partien an vier Toren direkt beteiligt.

Phillipp Steinhart:
Mit 30 Einsätzen gehörte Steinhart zum Stamm-Personal in Lotte, hätte auch seinen auslaufenden Vertrag verlängern können. Der 25-Jährige wollte jedoch wieder in seiner bayrischen Heimat kicken und entschloss sich dann mit etwas Verzögerung Mitte August seinem Ex-Klub 1860 München an. Mit den Löwen liegt Stammspieler Steinhart aktuell auf Meisterkurs.

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