SpVgg Unterhaching: Aufstiegspläne vertagt

Schwabl korrigiert Ziel aufgrund großer Konkurrenz

Korrigierte Ziele: Unterhachings Vereinschef Manfred Schwabl

Zweitliga-Pläne verschoben: Hachings Präsident Manfred Schwabl © imago/eibner

Die SpVgg Unterhaching geht mit einer veränderten Langzeit-Strategie in die neue Drittliga-Saison. Statt der ursprünglich angestrebten Rückkehr in die zweite Liga peilen die Münchner Vorstädter nunmehr lediglich niedrigere Ziele an.

Das verschieben wir erst einmal. (Hachings Präsident Manfred Schwabl)

Die Korrektur des nach dem Aufstieg im Vorjahr aufgestellten Master-Plans von Präsident Manfred Schwabl ist eine Reaktion auf die deutlich gestiegene Leistungsdichte durch die neuen und finanzstarken Konkurrenten in Liga drei. Der Zweitliga-Aufstieg jedenfalls ist zunächst kein Thema, wie Schwabl in der Süddeutschen Zeitung mit Blick auf künftige Rivalen wie die Absteiger 1. FC Kaiserslautern und Eintracht Braunschweig sowie ambitionierte Aufsteiger wie den Lokalrivalen 1860 München oder KFC Uerdingen erklärte: „Das verschieben wir erst einmal.“

Vorgabe DFB-Pokal-Qualifikation

Dennoch wollen die Hachinger lohnenswerte Ziele verfolgen – besonders über den Landespokal: „Wir wollen wieder die Qualifikation für den DFB-Pokal schaffen“, beschreibt Trainer Claus Schromm seine Hoffnungen.

Trotz seines weitgehend konkurrenzfähigen Kaders macht sich der Coach zunächst jedoch nochmal auch Gedanken über den Klassenerhalt. „40 Punkte“, meinte Schromm, „werden wohl kaum reichen, um drinzubleiben.“ Deswegen müsse seine Mannschaft zunächst versuchen, „möglichst viele Spiele zu gewinnen“.

Für weitere Verstärkungen werden sich die Bayern gleichwohl nicht übernehmen. Ungeachtet der gesunden Vereinsfinanzen wollen Schwabl und Schromm weitere Zugänge neben den bisherigen Neuverpflichtungen Marc Endres, Maximilian Krauß und Michael Gurski nur mit Augenmaß verpflichten: „Wir werden kein Harakiri machen“, sagte Schwabl.

Im Rahmen von Hachings selbstgesteckten Möglichkeiten kommt dabei offenbar eine Rückkehr von Mittelfeldspieler Lucas Hufnagel in Betracht. Der in München geborene Georgier, der von 2012 bis 2015 für die SpVgg spielte, ist nach Ende seiner Leihe von Bundesligist SC Freiburg an Erstliga-Aufsteiger 1. FC Nürnberg auf dem Markt. „Wir sind in Gesprächen“, bestätigte Schromm Kontakte zu dem 24-Jährigen.

Schon Mitglied beim offiziellen 3.Liga-Sponsor bwin? Jetzt anmelden & bis zu 100€ Willkommensbonus kassieren!