SpVgg Unterhaching: Kalte Dusche für das Schromm-Team

Trainer analysiert die Niederlage gegen Bremen II

Claus Schromm von der SpVgg Unterhaching

Erwartet eine Leistungssteigerung: Haching-Trainer Claus Schromm. ©Imago/foto2press

Mit einer gehörigen Portion Euphorie war die SpVgg Unterhaching in die Saison gestartet. Nach dem 0:3 bei Werder Bremen II herrscht allerdings Ernüchterung bei den Münchner Vorstädtern.

Zu viel Risiko

Dabei begann die SpVgg bei ihrer Rückkehr in die dritte Liga sehr solide, in den ersten 30 Minuten kontrollierte Unterhaching die Partie. Von der Offensiv-Wucht, die das Schromm-Team in der Regionalliga Bayern auszeichnete, war jedoch wenig zu spüren.

Nach der Halbzeit verlor Unterhaching die Geduld, was Claus Schromm als Ursache der Niederlage ausmachte. „Die Jungs sind dann plötzlich mehr Risiko gegangen, so kam es zu Ballverlusten und Konterchancen“, analysiert der Coach die Niederlage auf fupa.net.

Schromm spricht von einem Anpassungsprozess, den sein Team derzeit durchmache. Das 0:3 gegen Bremen II war hochverdient. Jetzt gilt es für den Coach die richtigen Lehren daraus zu ziehen, denn am Freitag kommt Aufstiegsfavorit Karlsruhe in den Alpenbauer Sportpark. Vor allem im Umschaltspiel müsse sich Unterhaching laut Schromm bis dahin noch verbessern.

Personell wird der Trainer dabei voraussichtlich wieder auf seine Stammelf aus dem Bremen-Spiel vertrauen, diese jedoch mit anderen taktischen Anweisungen aufs Feld schicken. Demnach könnte Haching mehr auf Konter spielen, um über die schnellen Außen zum Erfolg zu kommen.

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