SV Meppen: Das Selbstvertrauen wächst

Emsländer seit sieben Spielen ungeschlagen

Deniz Undav jubelt gegen Münster.

Deniz Undav bekam Preußen Münster einfach nicht in den Griff. ©imago images/Werner Scholz

Der Lauf des SV Meppen geht weiter, die Emsländer blieben durch den 3:1-Sieg über Münster am Montag zum siebten Mal in Folge ungeschlagen und schoben sich so auf Tabellenplatz sechs vor. Überragender Akteur beim dritten Heimsieg in Serie war einmal mehr Deniz Undav.

Der Angreifer erzielte das 1:0 – sein zehntes Saisontor – sehenswert per Lupfer und assistierte beim letzten Treffer des Abends zum elften Mal in dieser Spielzeit. „Vor allem ist das von Deniz gewollt, weil er die Dinger öfter macht“, lobte sein Trainer Christian Neidhart den Führungstreffer am Mikrofon von MagentaSport und schob mit einem Lächeln in Richtung des daneben stehenden Undav ein „jetzt sag nichts anderes“ hinterher.

Hauptsache, wir haben die drei Punkte geholt. (Deniz Undav)

Die gelöste Stimmung kommt nicht von ungefähr. Denn abgesehen vom Ergebnis konnte Neidhart auch mit dem Auftritt seiner Mannschaft fast rundum zufrieden sein. Lediglich bei der Chancenverwertung hatten die Emsländer noch Luft nach oben, ließen sonst wenig anbrennen gegen den im Keller steckenden Gegner.

Undav selbst wollte sich mit seinem Treffer sowieso nicht lange aufhalten. „Hauptsache, wir haben die drei Punkte geholt. Der Rest ist mir eigentlich relativ egal“, hielt er fest und formulierte gleich ein Ziel für die beiden noch ausstehenden Partien in diesem Jahr: „Ungeschlagen bleiben.“

Mit breiter Brust nach Braunschweig

In Braunschweig und Zwickau wird der SVM vor Weihnachten noch gefordert, speziell gegen die Eintracht dürfte es Undav nicht an Motivation fehlen. Im Sommer 2017 wechselte er von Regionalligist Havelse in die zweite Mannschaft des BTSV, für die er in 18 Einsätzen an 13 Treffern direkt beteiligt war, es aber nur ein Mal auf die Bank der damals noch in Liga zwei spielenden Profi-Mannschaft schaffte.

Bei zehn Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz geht der Blick ohnehin nach oben, die Eintracht liegt mit lediglich fünf Punkten mehr auf dem Relegationsplatz. „Wir wollen den Abstand verkürzen“, geizte Neidhart in Anbetracht der eingangs erwähnten Serie auch nicht mit Selbstvertrauen vor der Fahrt an die Hamburger Straße.

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