SV Meppen kann 2. Liga stemmen

Stadionumbau machbar

Hänsch Arena des SV Meppen

Fehlende Überdachung ist eines der Probleme bei einem Aufstieg. ©Imago images/Osnapix

Der SV Meppen hatte in der vergangenen Woche gute Nachrichten von DFB und DFL bekommen. Die Emsländer erhalten die Lizenz für kommende Drittliga-Saison, im Falle eines Aufstiegs erhält der SVM auch die Genehmigung, in der 2. Bundesliga anzutreten.

Käme es dazu, sind allerdings Auflagen zu erfüllen, die nicht ganz unerheblich sind. Wie „Stadionwelt“ auflistet, müssten unter anderem die letzten zwei der vier Tribünen noch überdacht werden, die Kapazität um etwa 2000 Plätze vergrößert werden, die Flutlichtleistung ausgebaut und die Trainingsplätze mit Rasenheizung versehen werden.

DFL gibt ausreichend Zeit

Die letzten Zweitligajahre des Tabellenvierten liegen nun schon über zwanzig Jahre zurück, das Stadion ist dementsprechend nicht mehr auf dem aktuellen Stand der Anforderungen.

Besonders, wenn die aktuelle Saison noch über den 30. Juni hinaus andauern sollte, wäre die Terminplanung für Anpassungen eng. Doch in diesem Punkt hat sich der Klub mit der DFL verständigt und bekommt Zeit, sein Konzept zu realisieren.

„Als wir die Lizenzanträge für die 2. Bundesliga aber auch für die 3. Liga bearbeitet haben, wussten wir, was auf uns zukommen würde. Es gab also nichts, womit wir nicht gerechnet hätten“, erläutert Geschäftsführer Ronald Maul.

Nicht rechnen konnte man freilich mit der Corona-Krise, die den Lauf der Emsländer stoppte. Vor der Unterbrechung waren sie das formstärkste Team hinter der nicht aufstiegsberechtigten FC Bayern U23.

Kann bei einer möglichen Wiederaufnahme des Spielbetriebs an diese Leistungen angeknüpft werden, muss der Bautrupp wohl bald anrücken.