SV Meppen: Neidhart erwartet knifflige Partie

SVM-Coach warnt vor dem 1. FC Magdeburg

Autor: Andreas Breitenberger Veröffentlicht: Freitag, 07.02.2020 | 14:37

Christian Neidhart beim SV Meppen

Skepsis angebracht? Christian Neidhart gastiert mit dem SV Meppen beim FCM. ©Imago images/Werner Scholz

"Der Sieg für Chemnitz ist unverdient" - so fasste SVM-Trainer Christian Neidhart die 1:2-Niederlage am vergangenen Wochenende zusammen. Dabei scheiterte der SV Meppen einmal mehr an seiner fahrlässigen Chancenverwertung, hier ist in der kommenden Partie eine Steigerung nötig.

Für die Emsländer geht es dabei zum 1. FC Magdeburg, wo Neidhart nun ein "emotionales Fußballspiel, dass sicher auch viele knifflige Situationen haben wird", erwartet. Speziell die Offensive des Gegners hebt der erfahrene Trainer hervor, das Publikum tut sein übriges: "Vor toller Kulisse werden die Magdeburger hohen Druck aufbauen."

Evseev-Einsatz möglich

Soweit die Ausgangslage vor dem sechsten Aufeinandertreffen der beiden Vereine - und aus Meppener Sicht ist es durchaus verständlich, dass Christian Neidhart tiefstapelt. Fünf Spiele gab es bisher zwischen dem FCM und dem SV Meppen, keins dieser Duelle gewannen die Emsländer. Immerhin: In Magdeburg gab es jeweils ein 0:0.

Im Hinspiel schlug sich der SVM selbst, was allerdings damals nicht an der Chancenverwertung, sondern an individuellen Fehlern in der Defensive lag. In dieser muss Neidhart nun vor dem Rückspiel umbauen, da Steffen Puttkammer gelbgesperrt nicht zur Verfügung steht - den Emsländern fehlt damit gegen Magdeburg eine Menge Erfahrung.

Glück hatte hingegen Willi Evseev, der gegen den CFC eine Gesichtsverletzung erlitt, die sich allerdings nicht als Nasenbeinbruch herausstellte. Ein Einsatz am Samstag ist daher möglich und möglicherweise ein gutes Omen, denn er weiß, wie man gegen den FCM gewinnt: Bei Ex-Klub Hansa Rostock bereitete er am 26. Spieltag der Saison 2015/16 den 1:0-Siegtreffer vor.

Gegner mit Respekt

Dass es, um gegen den 1. FC Magdeburg erfolgreich zu sein, wieder auf die Umschaltmomente ankommen wird, ist kein Geheimnis, zumal der FCM verstärkt die "Laufintensität", wie es Trainer Pele Wollitz ausdrückt, in den Fokus rückt und seinerseits einen hohen Aufwand betreibt.

Ob sich dieser auszahlt, wird sich am Samstag zeigen. Jedenfalls ist auch in Magdeburg der Respekt vor dem Gegner aus Meppen groß: "Meppen ist mit null Punkten gestartet, das war aber unglücklich. Es ist eine gefährliche Mannschaft mit guten Offensivspielern", so Mittelfeldmann Jurgen Gjasula, der jedoch klarstellt: "Hier zu Hause wollen wir die Partie natürlich gewinnen."

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