SV Meppen: Neidhart warnt vor Substanzverlust

Vertrauen in Girth-Nachfolger Undav und Wegner

Vertrauen in neue Stürmer: Meppens Trainer Christian Neidhart

Klassenerhalt als realistisches Ziel: SVM-Coach Christian Neidhart © imago/foto2press

Beim SV Meppen hofft Trainer Christian Neidhart auf wenig Probleme mit dem Kampf gegen den Abstieg. Trotz des guten siebten Platzes in der vergangenen Saison hält der 49-Jährige den Klassenerhalt für den Vorjahresaufsteiger keinesfalls für einen Selbstläufer.

Wir können vielleicht sogar eine sorgenfreie Saison spielen. (SVM-Coach Christian Neidhart)

Durch die Ausweitung der Abstiegszone auf vier Mannschaften sei „alles möglich“, mahnte Neidhart in einem Interview mit dem Fachmagazin Kicker (Heft 56 vom 09.07.2018): „Wir können vier Teams hinter uns lassen, so dass wir über dem Strich stehen, vielleicht sogar eine sorgenfreie Saison spielen und nicht in Abstiegsgefahr geraten.“

Starkes Comeback nach langer Abstinenz

Meppen hatte sich in der vergangenen Saison nach sehr langer Abstinenz im bundesweiten Profi-Fußball zurückgemeldet. Auf Anhieb avancierten die Emsländer zum besten der drei Aufsteiger.

Angesichts der finanziellen Zwänge will Neidhart die zurückliegende Spielzeit allerdings nicht zum Maßstab machen. „Wenn man wie wir jedes Jahr mit den kleinsten Etat der Liga hat, muss man zaubern“, meint der gebürtige Braunschweiger zur Ausgangslage seiner Mannschaft.

Substanzverlust?

Noch nicht einschätzen mochte Neidhart die Auswirkungen des Abschieds von Toptorjäger Benjamin Girth zum Zweitligisten Holstein Kiel. Die entstandene Lücke sei schwierig zu füllen, konstatierte der SVM-Trainer, unterstrich jedoch zugleich seine Zuversicht für erfolgreiche Lösungen: „Wir haben mit Deniz Undav und Max Wegner zwei Stürmer geholt, denen wir vertrauen.“

Grundsätzlich aber warnte Neidhart vor der Gefahr eines Verlustes sportlicher Substanz aufgrund der fortwährenden Bemühungen des Klubs um weitere Professionalisierung und Verbesserung der Rahmenbedingungen: „Das Stadion hat eine Rasenheizung, die Tribüne wurde herangezogen. Der Mitarbeiterstab ist größer geworden. Aber man muss aufpassen, dass die Mannschaft nicht zu kurz kommt. Wenn es ihr schlecht geht, geht es dem ganzen Verein schlecht. Da muss man eine gute Balance finden.“

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