SV Meppen: Tankulic operiert

Lange Ausfallzeit für Offensivspieler

Luka Tankulic vom SV Meppen

Luka Tankulic wird dem SVM deutlich fehlen. ©Imago images/Werner Scholz

Der Trainingauftakt in Kleingruppen wurde beim SV Meppen schon recht bald unschön gestört. Luka Tankulic zog sich einen Riss des Syndesmosebandes zu. Wegen dieser Verletzung ist der Offensivmann nun erfolgreich operiert worden.

In Top-Form ausgebremst

„Die OP ist perfekt gelaufen. Luka geht es gut. Wir hoffen, dass er uns nach einer etwa sechs bis acht Wochen langen Pause wieder wie gewohnt zur Verfügung steht“, führt Mannschaftsarzt Dr. Thomas Keese-Röhrs aus.

Tankulic war speziell in der Rückrunde zu guter Form aufgelaufen, profitierte allerdings auch von einer Verletzung bei Marcus Piossek, durch die ein Platz im Offensiven Mittelfeld frei wurde. Seit dem 18. Spieltag hatte er nur einmal nicht in der Startelf gestanden, sorgte mit Toren gegen Jena und Duisburg in zwei der letzten drei Spiele vor der Unterbrechung mit für die gute Serie der Emsländer.

Durch seine lange Ausfallzeit wird er dem SVM wohl in dieser Saison nicht mehr zur Verfügung stehen. Für die drei Positionen hinter der Spitze stehen Trainer Christian Neidhart nun mit René Guder, Valdet Rama, Hilal El-Helwe und Marius Kleinsorge hauptsächlich noch vier Spieler zur Verfügung.

Sollte es wie zu erwarten zu vielen Spielen in kurzer Zeit kommen, dürfte Trainer Christian Neidhart ein wenig improvisieren müssen. Die schon in den letzten Spielen erprobte Variante mit dem eigentlich etwas defensiveren Nicolas Andermatt als Zehner könnte zur Dauerlösung werden.

Mit Max Kremer könnte zudem einer der dienstältesten Meppener und Aufstiegsheld von von 2017 wieder zu mehr als nur vereinzelten Einwechslungen kommen.