SV Meppen: Wie geht es bei Yannik Nuxoll weiter?

Anfragen für Abwehrmann

Yannik Nuxoll jubelt mit Marius Kleinsorge und Jovan Vidovic

Stand beim SVM (wie hier im Testspiel gegen Werder 2017) nur selten im Mittelpunkt: Yannik Nuxoll (mitte). ©Imago/Werner Scholz

Im Sommer 2017 verpflichtete der SV Meppen mit Yannik Nuxoll einen Spieler, in dem die Emsländer Entwicklungspotential sahen und das beim SVM abgerufen werden sollte. In die Praxis umgesetzt wurde dies allerdings nicht.

Kein Spiel in Liga drei bestritt der großgewachsene Innenverteidiger, stand in der laufenden Saison lediglich einmal im Kader. Im Sommer läuft der Vertrag des 21-Jährigen aus und es ist nicht verwunderlich, dass sich ein Abschied andeutet.

„Es gibt interessante Anfragen für ihn und wir sind gesprächsbereit“, sagt etwa Berater Jonas Ahrens auf Liga-Drei.de-Anfrage. „Entscheidend ist die sportliche Perspektive.“ Diese dürfte in der Regionalliga Nord zu finden sein, wo Nuxoll vor seinem Engagement in Meppen bereits auf dem Feld stand.

Gut ausgebildet, Spielpraxis fehlt

Als damals 19-Jähriger Jungspund setzte er sich beim BSV Schwarz-Weiß Rehden durch und bestritt acht Spiele, ehe ihn eine Schulterverletzung stoppte. Die Erfahrung im Herren-Bereich fehlt Nuxoll dadurch größtenteils, allerdings kann der zweikampfstarke Abwehrmann auf eine gute fußballerische Ausbildung beim VfL Osnabrück unter dem damaligen B-Jugend-Trainer Daniel Thioune aufbauen.

Umsetzen konnte er seine Fähigkeiten in der dritten Liga wie bereits erwähnt jedoch nicht. Der SV Meppen bevorzugt in der Abwehrzentrale gestandene Innenverteidiger, auch wenn es um die Erfüllung der U23-Regel geht, ist Nuxoll nicht der erste Spieler, der aufrückt. Da für den Spieler selbst jetzt jedoch Spielpraxis im Vordergrund steht, ist ein Abschied im Sommer wahrscheinlich.

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