SV Wehen Wiesbaden: Freude über „Traumlos“

SVWW empfängt im Pokal den HSV

Christian Hock vor der Partie in der Ostalb Arena

Will es dem HSV „so schwer wie möglich machen“: SVWW-Sportdirektor Christian Hock. ©Imago/Eibner

In der Liga musste der SV Wehen Wiesbaden am Samstag eine bittere 1:2-Niederlage gegen die SpVgg Unterhaching einstecken, am gestrigen Sonntag war die Freude bei den Hessen dann deutlich größer. Die Auslosung zur zweiten Runde im DFB-Pokal stand an und der SVWW zog ein besonderes Los: Ex-Bundesliga-Dino HSV.

Zweites Duell

„Das ist für uns ein absolutes Traumlos“, wird Sportdirektor Christian Hock nach der Auslosung auf der Vereinshomepage zitiert. Dass Wehen Wiesbaden noch im Wettbewerb ist, machte natürlich erst der emtionale 3:2-Sieg nach Verlängerung gegen St. Pauli möglich, jetzt will es der SVWW, „auch dem nächsten Hamburger Verein so schwer wie möglich machen“.

Wir sind durch die Ergebnisse der 1. Runde gewarnt. (HSV-Sportvorstand Ralf Becker)

Dieser ist allerdings selbst gut eingestellt, zumal er in der ersten Runde beim 5:3 gegen Fünftligist TuS Erndtebrück so seine Schwierigkeiten hatte. „Wir sind durch die Ergebnisse der 1. Runde gewarnt, dass man im Pokal bei einem Drittligaverein absolut fokussiert sein muss“, sagt der Sportvorstand des HSV Ralf Becker.

Für den SVWW ist es das zweite Aufeinandertreffen mit den Hamburgern. 2009 trafen sich beide Vereine ebenfalls im DFB-Pokal, damals allerdings im Viertelfinale. Mit Spielern wie dem jetzigen Mainzer Trainer Sandro Schwarz oder Alexander Walke verlor Wehen Wiesbaden nur knapp mit 1:2 beim damaligen Bundesligisten.

Dieses Mal steht allerdings ein Heimspiel an, in dem sich die Rehm-Elf der Unterstützung der eigenen Fans wie gegen St. Pauli sicher sein kann. Ausgetragen wird die 2. Runde im DFB-Pokal an den letzten beiden Oktober-Tagen, die genaue Terminierung folgt.

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