SV Wehen Wiesbaden: Selbstbewusst zum Angstgegner

Andrich als wichtige Säule beim SVWW

Robert Andrich in Aktion

Für Robert Andrich und den SVWW läuft es derzeit rund. ©Imago/Picture Point LE

In der vergangenen Spielzeit rangierte der SV Wehen Wiesbaden nach 14 Spieltagen auf dem 12. Rang, aktuell hat sich die Elf von Trainer Rüdiger Rehm zum heißen Verfolger im Aufstiegsrennen entwickelt. Vor allem offensiv läuft es derzeit rund, nur der SC Paderborn zeigte sich vor dem gegnerischen Gehäuse noch treffsicherer.

Auch Robert Andrich, seit Sommer 2016 in Hessen aktiv, scheint sich zunehmend als wichtige Säule beim SVWW zu etablieren. In der letzten Saison steuerte der 23-Jährige drei Treffer und zwei Vorlagen bei, in der aktuellen Serie steht Andrich bereits bei zwei eigenen Toren sowie vier Vorbereitungen.

Es war wichtig, mich durchzusetzen. (Robert Andrich über seinen Start beim SVWW)

„Als ich 2016 zum SVWW kam, war wichtig, dass ich mich durchsetzen und eine Saison durchspielen würde. Das ist mir in meiner ersten Saison gelungen, sodass ich es nun natürlich besser machen will und auch meine, einen Schritt nach vorne gemacht zu haben“, zieht der ehemalige Dresdener im Kicker (Heft 89 vom 02.11.2017) Bilanz.

Rehm-Elf bislang hellwach

Vor allem in den ersten 30 Spielminuten zeigen sich die Wehener bislang hellwach, in diesem Spielabschnitt stach die SVWW-Offensive bereits elfmal zu – auch in dieser Hinsicht ist bislang nur der SCP erfolgreicher gewesen. Paderborn musste jedoch schon vier Gegentreffer in der ersten halben Stunde hinnehmen, die Bilanz des SVWW ist in dieser Hinsicht noch makellos.

Andrich fungiert als defensiver Mittelfeldspieler als Bindeglied zwischen Angriff und Verteidigung, mit sieben gelben Karten reiht sich der gebürtige Potsdamer ligaweit ganz oben ein: „Die ein oder andere Gelbe Karte gehört bei einer aggressiven Spielweise dazu. Vielleicht waren nicht alle Verwarnungen immer berechtigt, und sicher muss ich einige Situationen künftig cleverer lösen.“

Serienende gegen Magdeburg?

Am kommenden Wochenende steht das Auswärtsspiel in Magdeburg an, die Rehm-Elf könnte bei einem Sieg zumindest auf den dritten Rang springen. Doch obwohl Magdeburg derzeit eine erste Formkrise zu durchlaufen scheint, deutet die bisherige Bilanz aus Wehener Sicht auf eine sehr enge Partie hin. Von vier Duellen konnte noch keines gewonnen werden, zudem erzielte der SVWW bislang keinen Treffer gegen die Elbstädter.

Wir haben Selbstvertrauen getankt. (Robert Andrich über den jüngsten Sieg)

Andrich ist sich jedoch über die breite Brust bewusst, mit der sein Team nach dem jüngsten 6:2-Sieg gegen Preußen Münster anreisen wird. „[..] Wir haben ordentlich Selbstvertrauen getankt, freuen uns auf das Spiel und werden eine gute Taktik im Gepäck haben.“ 

Vielleicht gelingt dabei auch der erste Treffer. Andrich könnte die knapp 5-stündige Anreise nutzen, um seinen Teamkollegen von einem Treffer gegen Magdeburg zu berichten. Im Dress von Hertha BSC Berlin netzte der Mittelfeldmann in der Saison 2012/13 im Spiel der Reserve gegen den FCM ein.

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