SV Wehen Wiesbaden: Stadionvorstellung

Die BRITA-Arena im Detail

Die BRITA-Arena, Heimspielstätte des SV Wehen Wiesbaden

Die BRITA-Arena, Heimspielstätte des SVWW, beim Pokalspiel gegen Schalke 04 ©Imago/Jan Huebner

Im Rennen um den Aufstieg spricht der SV Wehen Wiesbaden in dieser Saison ein Wörtchen mit. Ihre Heimspiele tragen die Hessen in der BRITA-Arena aus, dort sammelten sie bislang starke 16 Punkte. Wir haben uns das Stadion des SVWW einmal genauer angeschaut.

Name: BRITA-Arena (Anfahrt)
Fassungsvermögen: 12.566 Plätze
Sitzplätze: 6.766 (alle überdacht)
Stehplätze: 5.800 (alle überdacht)
Rollstuhlplätze: 15 (zu finden vor den Blöcken O13/14)
Gästeblock: Blöcke S 15 bis S 18 und W 19, Eingang 1 an der Ecke Süd-West  (Was darf ich mitnehmen?)

Historie

Die Arena der Wiesbadener steht seit 2007 und wurde in gerade einmal 112 Tagen erbaut. Dort ist nun alles eine Nummer größer als zuvor. In der ehemaligen Heimstätte, dem Stadion am Halberg im benachbarten Taunusstein, fanden bis zu 5.000 Fans Platz. Heute trainieren die Profis dort, zudem kicken die Junioren der Wiesbadener auf dem traditionsreichen Geläuf um Punkte.

Der Sportplatz auf dem Halberg existiert schon seit 1927. Eine Umkleidehalle gibt’s seit 1959, Flutlicht kam acht Jahre später hinzu. Bis weit in die 80er Jahre hinein trat der SV Wehen aus sportlicher Sicht bundesweit aber kaum in Erscheinung. Doch der Verein wuchs, auch durch die Unterstützung des Unternehmers Heinz Hankammer nahm die Entwicklung des Vereins Fahrt auf.

1988 gewannen die Hessen nicht nur den Landespokal, sondern schafften auch den Sprung ins Achtelfinale des DFB-Pokals. Dort verloren sie mit 2:3 gegen den 1.FC Kaiserslautern. In den folgenden Jahren arbeiteten sich die Hessen von der Landesliga immer weiter nach oben, bis schließlich im Jahr 2007 der große Coup gelang: Der Aufstieg in die zweite Bundesliga, gleichbedeutend mit dem Umzug in die neue BRITA-Arena.

Diese liegt auf dem Helmut-Schön-Sportgelände, inmitten der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden und in unmittelbarer Nähe zum Helmut-Schön-Sportpark in dem unter anderem die Football-Mannschaft der Stadt ihre Heimspiele austrägt.

Als erstes kam Borussia Dortmund in die BRITA-Arena und gewann das Eröffnungsspiel mit 2:1. Der heutige Karlsruher Daniel Gordon erzielte das erste Tor im neuen Stadion, als erster SVWW-Spieler durfte Marko Kopilas jubeln.

Zu Heimspielen der Wiesbadener kommen in dieser Spielzeit im Schnitt 2.300 Zuschauer. Im Vergleich rangiert der SVWW damit auf dem drittletzten Platz. Dennoch will Wehen für den Aufstiegs-Fall vorsorgen. Im Gespräch ist ein Umbau der BRITA-Arena, damit das Stadion 15.000 Zuschauern Platz bieten kann und damit die Anforderungen der DFL für Zweitliga-Fußball erfüllt.

Bisher vorgestellte Stadien
Aalen (Ostalb-Arena)
Erfurt (Steigerwaldstadion)
Jena (Ernst-Abbe-Sportfeld)
Karlsruhe (Wildpark)
Köln (Südstadion)
Magdeburg (MDCC-Arena)
Meppen (Hänsch-Arena)
Osnabrück (Stadion an der Bremer Brücke)
Paderborn (Benteler Arena)
Rostock (Ostsee-Stadion)
Unterhaching (Alpenbauer Sportpark)
Würzburg (Flyeralarm Arena)
Zwickau (Stadion Zwickau)

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