SV Wehen Wiesbaden: Zwischenbilanz der Neuzugänge 2017/18

Wer hat eingeschlagen, wer nicht?

Moritz Kuhn am Ball für den SV Wehen Wiesbaden

Moritz Kuhn verstärkt den SVWW ©Imago/Jan Huebner

Im Vorjahr reichte es zu Platz sieben, nun will der SV Wehen Wiesbaden offenbar mehr. Nach 15 absolvierten Partien rangieren die Hessen mit 30 Zählern auf Platz vier, lediglich ein Punkt beträgt der Rückstand zum Relegationsplatz.

Besonders die Defensivarbeit überzeugt: Das Team von Coach Rüdiger Rehm hat die wenigsten Gegentreffer kassiert (zehn). Welchen Anteil daran haben die Neuzugänge im Team der Wiesbadener? Liga-Drei.de zieht eine erste Bilanz.

Maximilian Dittgen
Der linke Mittelfeldspieler, der leihweise aus Kaiserslautern gekommen ist, versprach sich von seinem Wechsel vor allem mehr Einsatzzeiten. Beim FCK hatte der 22-Jährige den Durchbruch nicht geschafft.

Doch auch in Wiesbaden tut sich der talentierte Offensivspieler schwer. Aufgrund diverser Verletzungen durfte er bisher erst zweimal ran, wo er sein großes Potential zumindest andeuten konnte. 

Agyemang Diawusie
Der 19-Jährige hat sich bereits jetzt als echte Alternative etabliert. Der Mittelstürmer ist flexibel einsetzbar und kam bereits auf der linken und rechten Mittelfeldseite zum Einsatz. Drei Vorlagen stehen auf seinem Konto, ein Tor blieb ihm bislang vergönnt. Diawusie konnte den Wiesbadenern auf Anhieb weiterhelfen.

Wann spielt Wiesbaden gegen wen – hier geht’s zum Team-Spielplan!

Stephan Andrist
Der Schweizer hat sich seinen Stammplatz längst erarbeitet und spielt eine gute Saison. Stark sind seine bislang fünf Saisontreffer sowie seine zwei Vorlagen. Nach Anfangsschwierigkeiten ist Andrist mittlerweile voll beim SVWW angekommen.

Stephan Andrist jubelt für Wehen Wiesbaden

Längst angekommen: Stephan Andrist überzeugt bei Wehen Wiesbaden ©Imago/Jan Huebner

Moritz Kuhn
Im Vorjahr reichte es für Kuhn bei Zweitligist Sandhausen nicht für die erste Elf, das aber hat sich nun für den Rechtsverteidiger geändert. In Wiesbaden ist er nach anfänglichen Schwierigkeiten, den 26-Jährigen plagte eine Verletzungen am Fuß sowie am Sprungelenk, gesetzt. Zwei Tore legte Kuhn zudem auf. Ein guter Transfer der Hessen.

Jeremias Lorch
Für einen siebenminütigen Kurzeinsatz im ersten Saisonspiel reichte es bislang, dann schlug das Pech bei Lorch zu. Seine Meniskusverletzung hat ihn weiter fest im Griff. Der 21-Jährige ist damit zum Zuschauen verdammt.

Lukas Watkowiak
Der ehemalige Mainzer muss sich gedulden, an Stammkeeper Markus Kolke ist schlicht kein Vorbeikommen. Noch jedenfalls gab’s für Watkowiak keine Chance, sich im Drittligateam zu beweisen.

Sören Reddemann
Der 21-Jährige sucht in seinem Spiel noch nach Konstanz. Fünfmal durfte der von RB Leipzig gekommene Abwehrspieler von Beginn an ran. Zuletzt aber baute der 21-Jährige merklich ab, die Leistungen stimmten nicht mehr. Folge: Reddemann kam in den vergangenen drei Spielen nicht mehr zum Einsatz. Um sich bei Coach Rehm zu empfehlen, ist eine Steigerung nötig.

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