Trotz Platz eins Unzufriedenheit bei KFC-Trainer Krämer

Schlechte Leistung gegen Halle

Stefan Krämer an der Seitenlinie des KFC

Wirkliche Zufriedenheit sieht anders aus. Stefan Krämer hat einiges zu kritisieren. ©imago/Revierfoto

Das 2:1 im Heimspiel gegen den Halleschen FC brachte den KFC Uerdingen auf der ersten Platz. Mit fünf Siegen und einem Unentschieden nach sieben Spielen hat der Aufsteiger eine beachtliche Bilanz zu bieten. Das Umfeld ist in Euphorie, doch der Trainer tritt auf die Bremse.

Leistungssteigerung muss her

Direkt nach der Partie resümierte der Coach auf der Pressekonferenz schon: „Mit so einer Leistung wie heute werden wir nicht mehr viele Punkte holen.“  Dabei nervte Krämer vor allem das behäbige Spiel seiner Mannschaft in der knapp einstündigen Überzahl. Halles Manu hatte bereits in der 32. Minute die Rote Karte gesehen.

„Wir haben Szenen gesehen, wo wir im Gegenpressing nicht durchlaufen. Das waren gute Gelegenheiten, um schnell in Ballbesitz zu kommen“, erklärte der Uerdingens Trainer gegenüber der Westdeutschen Zeitung. Schon am Samstag stellte er infrage, ob sein Team gegen elf Mann gewonnen hätte.

Auswirkungen auf die Startelf?

Ohne öffentlich Namen zu nennen, machte Stefan Krämer im Anschluss des Spiels allerdings keinen Hehl daraus, von einigen enttäuscht zu sein. Wie man den energischen 51-Jährigen kennt, wird er intern sicher nicht davor zurückgeschreckt sein, „Ross und Reiter“ zu nennen.

Noch ist nicht absehbar, ob das Ganze Auswirkungen auf die Startelf am kommenden Samstag beim Karlsruher SC haben wird. Immerhin wurde auch schon der zweite Anzug aufgrund der Leistung im Landespokal gegen den ASV Süchteln angezählt. Doch mit Johannes Dörfler oder auch Jan Holldack stehen Spieler in der zweiten Reihe, die darauf brennen, ihr Können mal über 90 Minuten zu zeigen.

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