Türkgücü München will Lizenz für 2. Bundesliga beantragen

Planungen laufen

Autor: Andreas Breitenberger Veröffentlicht: Freitag, 15.01.2021 | 12:05
Max Kothny bei Türkgücü München

Max Kothny und Co. haben weiterhin ambitionierte Ziele. ©Imago images/Krieger

Türkgücü München bewegt sich zwischen Extremen. Nach der Ankündigung des Ausstiegs von Präsident Hasan Kivran ging es um nichts geringeres als „den Fortbestand des Vereins zu sichern“, wie es damals von Vereinsseite hieß. Letzten Samstag folgte dann die Rolle rückwärts: Kivran bleibt doch bei Türkgücü. Das veranlasst Türkgücü offenbar, hochgesteckte Ziele wieder in Angriff zu nehmen.

„Die Lizenz für die 2. Bundesliga werden wir auf jeden Fall mal mit beantragen“, wird Türkgücü-Geschäftsführer Max Kothny auf fupa.net zitiert. Bis zum 1. März müssen die Lizenzierungsunterlagen vorliegen. „Um hier in der Nachwuchsarbeit gegen den FC Bayern, 60 und Haching eine Konkurrenz halten zu können, brauchen wir einfach eine Anlage, die auch als Anlaufstelle für die Fans dienen kann“, so Kothny weiter über die zu erfüllenden Aufgaben.

Aufstiegsränge in Reichweite

Neben dem Platz wird also bereits daran gewerkelt, das Ziel 2. Bundesliga zu erreichen und auch auf dem Platz schickt sich Türkgücü an, in die Spitzengruppe vorzustoßen. Der Sieg gegen Dynamo Dresden am Montag war der dritte „Dreier“ in Folge, durch den Türkgücü den Anschluss an die oberen Tabellenränge wieder herstellte.

Nur drei Punkte trennen den Münchner Emporkömmling von Platz drei, den momentan der TSV 1860 belegt. Allerdings: Türkgücü hat noch ein Nachholspiel in der Hinterhand. Klar ist aber: Sollte „TGM“ in die Spitzengruppe vorstoßen wollen, müssen die Leistungträger Petar Sliskovic und Sercan Sararer ihre starke Form halten. Letzterer bewies erst gegen Dynamo, dass diese individuelle Klasse den Unterschied ausmachen kann.