VfR Aalen: Überraschung gegen KFC Uerdingen?

Wer ersetzt Topscorer Matthias Morys?

Argirios Giannikis sieht seine Mannschaft nicht chancenlos gegen den KFC Uerdingen.

Überraschen Argirios Giannikis und der VfR beim nächsten Top-Klub? ©Imago/Eibner

Auf dem Papier ist die nächste Auswärtsaufgabe des VfR Aalen eigentlich eine klare Angelegenheit. Der Tabellen-18. muss am Samstag zu den fünftplatzierten Uerdingern reisen. Von der Rolle des Underdogs will man sich aber nicht einschüchtern lassen, im Gegenteil: Trainer Argirios Giannikis sieht darin auch eine Chance.

Schließlich hat sich seine Mannschaft gegen die aktuellen Top-Drei der LigaOsnabrück, Münster und Karlsruhe – bisher wacker geschlagen und holte aus diesen Partien vier Punkte. Zuletzt erkämpfte sich seine Mannschaft vor der Länderspielpause einen Punkt beim Tabellenführer.

Gute Vorstellung gegen Stuttgart

Weiteres Selbstvertrauen tankte der VfR in der Pause bei einem torlosen Unentschieden gegen den VfB Stuttgart. „Es hat gezeigt, dass die Art und Weise, wie wir spielen, auch gegen einen Bundesligisten zum Tragen kommt“, zeigte sich Giannikis auf der Pressekonferenz vor Uerdingen zufrieden.

Auch gegen den zwei Klassen höher angesiedelten Gegner stand Aalen gewohnt kompakt und durfte sich dafür nach der Partie ein Sonderlob von VfB-Coach Markus Weinzierl abholen.

Als eine „robuste Mannschaft, die auch nach Standards gefährlich ist“, hat Giannikis den KFC ausgemacht. Vor allem mit letzterem hatte sein Team zuletzt Schwierigkeiten. „Das müssen wir abschalten“, hatte Matthias Morys bereits vor einer Woche im Interview mit Liga-Drei.de gefordert. Er selbst wird das aber nicht umsetzen können.

Auch ohne Morys mit zwei Stürmern?

Der Angreifer sah gegen Osnabrück seine fünfte gelbe Karte. 17 Tore hat der VfR bislang erst erzielt, gemeinsam mit vier weiteren Teams stellt man damit den zweitharmlosesten Angriff der Liga.

Morys war an sieben dieser Treffer direkt beteiligt (Vier Tore, drei Vorlagen) und ist nur schwer ersetzbar. „Wir denken da aber lösungsorintiert und jammern nicht“, verspricht Giannikis. Sollte er am zuletzt vier Mal in Folge praktizierten System mit zwei Stürmern festhalten, könnte Luca Schnellbacher an der Seite von Marcel Bär starten.

Schnellbacher kehrte ebenso wie Nicola Sessa, Patrick Schorr und Lukas Lämmel nach auskurierter Krankheit in den Trainingsbetrieb zurück, das Quartett steht dem Trainer damit wieder zur Verfügung.

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