Unterhaching erwartet altbekannte Ingolstädter

"Nicht viel verändert."

Autor: Andreas Breitenberger Veröffentlicht: Dienstag, 02.06.2020 | 11:54

Claus Schromm bei der SpVgg Unterhaching

Wie dirigiert Claus Schromm die SpVgg heute aufs Feld? ©Imago images/foto2press

0:0 endete das Hinspiel zwischen dem FC Ingolstadt und der SpVgg Unterhaching am 10. Spieltag und seitdem hat sich einiges getan. Nicht so sehr bei den Hachingern, die konstant oben mitmischen und seit dem vergangenen Spieltag wieder einen direkten Aufstiegsrang belegen. Vielmehr bei den Schanzern.

So stand beim ersten Aufeinandertreffen beider Teams noch Jeff Saibene an der Seitenlinie, der allerdings nach einer Negativ-Serie, die den FCI ins Tabellenmittelfeld fallen ließ, seinen Hut nehmen musste. Nun agiert Tomas Oral bei den Schanzern und verlor direkt sein erstes Spiel nach seiner Rückkehr mit 1:2 gegen Bayern II - und griff dabei auf altbekannte Muster zurück.

"Bei Ingolstadt hat sich trotz Trainerwechsel nicht viel verändert. Die Spielidee ist im Grunde genommen gleich geblieben", gibt Hachings Trainer Claus Schromm einen Einblick, dass der Trainerwechsel bei seinen Spielvorbereitungen keine große Rolle spielt - wohl aber die Angreifer der Schanzer.

Abwehr steht

"Mit Eckert Ayensa und Kutschke haben sie zwei brutal gute Stürmer, die wir in den Griff kriegen müssen. Kutschke gehört in der Luft zu den stärksten Spielern der Liga", so Schromm.

Die SpVgg kann jedenfalls auf positive Erfahrungen aus dem Hinspiel bauen, wo sie gegen Kutschke und Eckert Ayensa die Null hielt. Überhaupt ist die Defensivstärke ein Pfund der Hachinger. In Großaspach hielt Nico Mantl bereits zum elften Mal seinen Kasten sauber - Ligahöchstwert. Mit nur 1,11 Gegentreffern pro Spiel haben die Münchner Vorstädter die beste Abwehr der Liga.

Respekt vor Haching-Rotation

Diese wird auch gegen Ingolstadt voraussichtlich wieder aus Christoph Greger, Alexander Winkler und Markus Schwabl bestehen - personelle Alternativen stehen bis auf Paul Grauschopf nicht zur Verfügung, da Marc Endres und Josef Welzmüller verletzungsbedingt fehlen.

Auch auf der Außenbahn wird es dünn: Jannik Bandowski fehlt verletzt, Max Dombrowka und Jim-Patrick Müller sahen ihre fünfte gelbe Karte. Für Dombrowka könnten auf der linken Seite Luca Marseiler oder Felix Müller von Beginn an auflaufen.

Die Kaderstärke wird in den englischen Wochen wohl so wichtig werden wie nie, dementsprechend ist es als gutes Zeichen zu werten, dass Unterhaching in Großaspach auch mit Spielern wie Lucas Hufnagel Qualität nachlegen konnte. Ohnehin ist Schromm Änderungen in der Starformation nicht abgeneigt - was letztlich für Komplikationen beim Gegner sorgt. "Das macht es unglaublich schwierig, sie auszurechnen", sagt etwa FCI-Trainer Oral.

Das Restprogramm der SpVgg Unterhaching