Unterhaching: Heinrich-Tore bringen Spitzenplatz

SpVgg mit abgezockter Leistung in Mannheim

Moritz Heinrich jubelt

Traf gegen Mannheim zweimal: Moritz Heinrich (vorne). ©Imago images/foto2press

Die SpVgg Unterhaching kann noch gewinnen. Nach vier Unentschieden in Folge feierten die Münchner Vorstädter am heutigen Samstag einen 3:0-Sieg in Mannheim und zeigten dabei eine äußerst erwachsene Leistung. Der Lohn: Vorübergehend steht die Elf von Trainer Claus Schromm wieder an der Tabellenspitze der dritten Liga.

Besonders beeindruckend: Gegen den Waldhof blieb Unterhaching zum dritten Mal in Folge ohne Gegentor. In den letzten fünf Spielen musste Nico Mantl überhaupt nur zweimal hinter sich greifen. Was gegen den SVW allerdings den Sieg brachte, war die Abgezocktheit in der Offensive, die vor allem Moritz Heinrich an den Tag legte.

Auch Hain überzeugt

Unwiderstehlich sein Solo zum 1:0 – Schromm attestierte ihm später bei MagentaSport das „gewisse Dreckige“ und den unbedingten Willen zum Tor -, frech sein Freistoß zum 3:0-Endstand in der 84. Minute. Für das zwischenzeitliche 2:0 sorgte Alexander Winkler mit einem fulminanten Schuss. Oder war Stephan Hain, der in der Schussbahn stand, doch noch mit dem Kopf dran?

Das meinte der Stürmer selbst jedenfalls lächelnd nach dem Spiel im Interview, wenngleich er mannschaftsdienlich anmerkte: „Hauptsache er ist drin.“ Ob Tor oder nicht, Schromm zeigte sich nach dem Spiel zufrieden mit Hain, der gegen Mannheim sein Startelf-Comeback feierte und in der Offensive als Anspielstation fungierte.

Positive Grundstimmung

Wo also steht die SpVgg Unterhaching nach dem ersten Sieg nach vier Unentschieden in Folge. Positiv sei, dass „wir an Stabilität gewinnen von Mal zu Mal, von Woche zu Woche“, so Schromm sowie die Tatsache, dass es seiner Mannschaft dieses Mal gelang mit dem dritten Tor den berühmten Sack zuzumachen.

So kann die SpVgg bereits am nächsten Spieltag gegen Meppen die 30-Punkte-Marke knacken und wäre damit zwei Partien früher dran, als noch in der ebenfalls guten Hinrunde der Vorsaison. Die Stimmung bei den Münchner Vorstädtern ist aufgrund der guten Ausgangslage dementsprechend, es entwickelt sich was – auch auf der Tribüne. „Unsere Fans werden auch immer mehr, werden auch immer lauter und es wird auch immer schöner“, so Schromm sichtlich zufrieden über die aktuelle Situation.

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