VfL Osnabrück: Aufstieg dank Leistung in Halbzeit zwei?

Stark nach der Pause

Marcos Álvarez (l.) gegen Dominic Maroh.

Drehen Marcos Álvarez (l.) und der VfL Osnabrück wieder nach der Pause auf? ©imago images/pmk

Beim VfL Osnabrück kann man ganz entspannt in den Saison-Endspurt gehen. Der souveräne Tabellenführer ist auf Kurs in Richtung 2. Bundesliga, bei zwölf Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz könnte der direkte Aufstieg schon sehr bald in trockenen Tüchern sein.

Dass dem so ist, haben die Lila-Weißen vor allem ihrer Stärke im zweiten Durchgang zu verdanken. Denn würde ein Spiel nur 45 Minuten dauern, wäre Osnabrück lediglich Tabellensechster bei vier Punkten Rückstand auf den Relegationsrang.

Auch der nächste Gegner Uerdingen war schon „Opfer“

Nach der Pause dreht die Mannschaft von Trainer Daniel Thioune dann aber regelmäßig auf. Betrachtet man nur die zweiten Halbzeiten im bisherigen Saisonverlauf, ist der VfL wie in der regulären Tabelle auch hier ganz oben zu finden.

Das liegt auch an der größeren Torgefahr, die Osnabrück nach dem Seitenwechsel ausstrahlt. Sind 18 Tore in Halbzeit eins noch ausbaufähig und werden von gleich acht anderen Klubs getoppt, werden die 29 Treffer nach der Pause nur von Wehen Wiesbaden noch überboten (31).

Leidliche Erfahrungen mit der Osnabrücker Stärke in den zweiten 45 Minuten musste auch der kommende Gegner Uerdingen bereits machen. Im Hinspiel ging es torlos in die Pause, nach 90 Minuten stand ein 2:1-Sieg des VfL auf der Anzeigetafel. Dass Uerdingen in der Tabelle der zweiten Halbzeit nur auf Platz 15 steht, dürfte dem VfL zusätzlich in die Karten spielen.

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