VfL Osnabrück: Bastian Schulz beendet Karriere

Mittelfeldmann will abseits des Rasens durchstarten

Bastian Schulz im Trikot des VfL Osnabrück

Nicht länger beim VfL: Bastian Schulz hängt seine Fußballstiefel an den Nagel ©Imago/Osnapix

Der VfL Osnabrück hat die Zusammenarbeit mit Mittelfeldmann Bastian Schulz beendet und den Kontrakt aufgelöst. Grund: Der 32-Jährige entschied sich nach langer Verletzungspause gegen eine Fortsetzung seiner Profikarriere, stattdessen will er nun abseits des Rasens beruflich Fuß fassen.

Schulz bleibt Profifußball erhalten

„Meine lange Verletzung hat mir gezeigt, dass es an der Zeit ist, einen neuen Weg einzuschlagen und dass die aktive Karriere als Spieler zu Ende geht. Nun habe ich die Möglichkeit bekommen, beruflich in einer anderen Funktion im Profifußball bei einem Bundesligisten Fuß zu fassen“, so der Mittelfeldmann in einer Pressemitteilung des Vereins.

Am 6. August war Schulz im Duell mit dem Halleschen FC (3:3) bereits in der 38. Minute mit einem Sehnenriss im Oberschenkel verletzt ausgewechselt worden. Eine Verletzung, von der er sich so schnell nicht erholte und die ihn schließlich umdenken ließ.

In seiner Karriere bestritt der gebürtige Hannoveraner 23 Bundesliga-Partien für die 96er, weitere drei Mal stand er für den 1. FC Kaiserslautern im deutschen Fußball-Oberhaus auf dem Platz. Dazu kommen 16 Zweitliga- sowie 43 Drittliga-Spiele, 28 davon für den VfL Osnabrück.

Wir bedauern Bastians Entscheidung sowohl aus sportlicher als auch menschlicher Sicht. (Benjamin Schmedes)

„Wir bedauern Bastians Entscheidung sowohl aus sportlicher als auch menschlicher Sicht. Wir waren uns sicher, dass er sich nach seiner Verletzung wieder herankämpfen und weiterhin ein wichtiger Faktor für uns sein kann“, erklärte Sportdirektor Benjamin Schmedes und zeigte gleichzeitig Verständnis, „dass er sich mit 32 Jahren der sich ihm gebotenen Herausforderung des Berufseinstiegs in den Profifußball aus anderer Perspektive widmen möchte.“