VfL Osnabrück: Blacha und Renneke fraglich

Personaldecke wird dünner

David Blacha am Ball für den VfL Osnabrück

David Blacha spielt eine wichtige Rolle im System von Daniel Thioune. ©Imago/pmk

Vor dem schweren Heimspiel am Mittwoch gegen Fortuna Köln bangt der VfL Osnabrück um die Einsätze von David Blacha und Bashkim Renneke. Während Blacha nach einem Foulspiel von Zwickaus René Lange am Sonntag nach Informationen der Neuen Osnabrücker Zeitung eine Blessur am Sprunggelenk erlitt, fehlt Renneke krankheitsbedingt im Training. Beide sind für die Partie gegen die Südstädter fraglich.

Thioune gehen die Außenverteidiger gehen aus

Nach den längeren Ausfällen von Alexander Dercho und Felix Schiller wird die Personaldecke im defensiven Bereich nun immer dünner. Speziell Rennekes Ausfall, der seit Derchos Verletzung als Außenverteidiger agiert, wäre bitter. Es stünde dann nur noch Felix Agu für die Rechtsverteidigerposition zur Verfügung. Der 18-jährige kam gegen Zwickau in der 93. Minute zu seinem ersten Einsatz in dieser Saison, durfte aber in der letzten Spielzeit schon zweimal über 90 Minuten  ran.

Blacha, der mit Ulrich Taffertshofer für neue Stabilität vor der Abwehr sorgte, könnte durch Kamer Krasniqi ersetzt werden. Der U21-Nationalspieler des Kosovo kam jedoch erst auf sieben Minuten Spielzeit in der neuen Saison, nachdem er 2017/2018 noch öfter in der Startelf zu finden war.

Eine Option, die einen positiven Nebeneffekt hätte, wäre Tim Danneberg eine Reihe zurückzuziehen. So würde Trainer Daniel Thioune die Entscheidung abgenommen, wer für die zu erwartende Rückkehr von Torjäger Marcos Alvarez (vier Saisontore)aus dem Offensivquartett des Zwickau-Spiels auf die Bank muss.

Daniel Farrona-Pulido, der gegen die „Schwäne“ zum ersten Mal seit drei Spielen von Beginn an ran durfte und eine starke Leistung zeigte, hätte so die Chance, auch gegen seinen Ex-Klub ab der ersten Minute aufzulaufen.

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