VfL Osnabrück: Tugrul Erat weiterhin auf dem Schirm

Variabler Offensivspieler war bereits 2016 ein Thema

Tugrul Erat gegen Marc Schnatterer.

Wusste sich auch in Liga zwei durchzusetzen: Tugrul Erat (l., gegen Marc Schnatterer). ©Imago/Nordphoto

Als Tugrul Erat 2016 den MSV Duisburg auf sich aufmerksam machte, hatte er bereits 34 Zweitliga-Spiele für Düsseldorf absolviert und eine starke Saison für die zweite Mannschaft der Fortuna mit zehn Toren und zwölf Vorlagen hinter sich. Die Zebras schnappten sich den variablen Offensivmann – und hatte damals unter anderem Konkurrenz vom VfL Osnabrück, der sich ebenfalls für Erat interessierte.

Dieses Interesse ist offenbar nie ganz abgeflaut, denn nach Liga-Drei.de-Infos steht der momentan vereinslose Erat noch immer bei den Lila-Weißen auf dem Zettel. Keine schlechte Idee, könnte der 26-Jährige dem Drittligisten wohl auch sofort oder während der Saison helfen.

Flexibler Teamplayer

Er ist variabel einsetzbar, kann sowohl auf dem rechten oder linken Flügel als auch in der Sturmzentrale agieren. Nur die Spielpraxis fehlt Erat momentan, da er in der Rückrunde der vergangenen Saison für den MSV Duisburg kein Spiel bestritt.

Erfahrung in der dritten Liga würde Erat hingegen mitbringen. Er stand in der Aufstiegssaison Duisburgs 2016/17 22 Mal auf dem Feld und brachte zwei Treffer sowie fünf Vorlagen ein. Als Teamplayer würde Erat wohl auch menschlich in die Mannschaft passen, eine Komponente, auf die man in Osnabrück in diesem Jahr besonderen Wert legt, wie auch Manuel Farrona Pulido im Liga-Drei.de Interview verriet.

Momentan sind die Lila-Weißen in der Offensive zwar gut aufgestellt, sollten die VfL-Verantwortlichen aber nochmal nachlegen wollen, wird aller Wahrscheinlichkeit nach auch Erat ein Thema an der Bremer Brücke werden – so wie bereits 2016.

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