VfL Osnabrück: Was wurde aus den Abgängen 2017?

Das machen Wriedt, Sangaré & Co. jetzt

Kwasi Okyere Wriedt, ehemaliger Stürmer vom VfL Osnabrück

Kwasi Okyere Wriedt knipst an der Säbener Straße. ©Imago/osnapix

Beim den Lila-Weißen läuft es derzeit nicht rund. Statt im oberen Mittelfeld in Schlagdistanz zu den Aufstiegsrängen zu verweilen, kämpft das Team im Tabellenkeller rum. Im Sommer mussten die Niedersachsen jedoch auch den Abgang von einigen Stammkräften beklagen.

Kwasi Okyere Wriedt, in 43 Pflichtspielen für den VfL 14-mal erfolgreich, zog es beispielsweise an die Säbener Straße. Einige Zweitligisten signalisierten in den Sommermonaten Interesse an dem 23-Jährigen, der sich Anfang August jedoch der zweiten Mannschaft des FCB anschloss.

Es ist eine tolle Chance. (Wriedt-Berater Jan Dreyer)

„Beim FCB hat Otschi die Möglichkeit, sich nochmal weiter zu entwickeln. Es ist eine tolle Chance“, sieht Wriedt-Berater Jan Dreyer seinen Schützling an der richtigen Stelle. Der gebürtige Hamburger demonstriert seine Fähigkeiten auch in der Regionalliga Bayern bislang gut, in zehn Spielen erzielte Wriedt acht Tore und steuerte einen Assist bei.

Das machen die anderen Abgänge

Nazim Sangaré
Mit Sangaré verlor der VfL kurz vor Transferschluss eine weitere Stammkraft, der 23-Jährige wechselte zu Antalyaspor in die Süper Lig und kickt nun mit Samuel Eto’o und Samir Nasri zusammen. Zum Einsatz kam der gebürtige Kölner bislang allerdings noch nicht.

Michael Hohnstedt
Das „Kampfschwein“ ist zu den Sportfreunden Lotte zurückgekehrt, dort muss Hohnstedt allerdings um einen Platz im Kader kämpfen. Bislang konnte der 29-Jährige noch keine Spielminute verbuchen.

Anthony Syhre
Auch Syhre zählte in der letzten Spielzeit zu den Stammkräften an der Bremer Brücke. In Würzburg durfte sich der 22-Jährige bislang in jedem Spiel in der Abwehrzentrale beweisen.

Frank Lehmann
Der Schlussmann wollte die Reservistenrolle beim VfL verlassen und wechselte zum SV Elversberg. Dort wurde der 28-Jährige die Nummer eins und stand bislang in jeder Partie im Tor.

Addy-Waku Menga
Für Menga endete das Kapitel beim VfL bekanntlich unrühmlich, nun spielt der 34-Jährige für Schwarz-Weiß Rehden in der Regionalliga Nord. Dort wartet Menga allerdings sowohl auf einen Treffer als auch auf regelmäßige Spielpraxis.

Mohamed El-Bouazzati
Der Defensivmann kehrte im Sommer nach der einjährigen Leihe planmäßig zu Borussia Dortmund zurück, ist aktuell jedoch vereinslos.

Kemal Rüzgar
Der 22-Jährige startete beim VfL nach seinem Wechsel per Leihe anfangs durch, am Ende erhielt Rüzgar an der Bremer Brücke nur noch wenig Spielzeit. Aktuell ist der Angreifer erneut von Fortuna Düsseldorf an Viktoria Köln ausgeliehen, in der Regionalliga durfte Rüzgar bislang neunmal ran – drei Tore und zwei Vorlagen steuerte er bei.

Tobias Willers
Der 30-Jährige ist derzeit noch gesperrt, hat sich aber Viktoria Köln angeschlossen.

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