VfL Osnabrück: Wird die Bilanz gegen Jena aufpoliert?

Langes Warten auf einen Sieg

Daniel Thioune an der Seitenlinie.

Zwei Unentschieden und eine Niederlage: Auch die Bilanz von Daniel Thioune gegen Jena ist ausbaufähig. ©Imago/osnapix

Der VfL Osnabrück wird den 29. Spieltag als Tabellenführer beenden. Bei vier Punkten Vorsprung auf den KSC muss man für diese Aussage kein Hellseher sein. Und auch ein Sieg im nächsten Spiel gegen Carl Zeiss Jena scheint auf den ersten Blick nur Formsache zu sein.

Denn Osnabrück ist mit weitem Abstand das heimstärkste Team der Liga. 31 Punkte holte die Mannschaft von Daniel Thioune im eigenen Stadion, satte sieben Zähler mehr als das zweitplatzierte 1860 München. Dass Osnabrück für diese Ausbeute sogar zwei Spiele weniger benötigte als die „Löwen“, wertet die Statistik noch weiter auf.

Die Statistik spricht gegen einen Osnabrücker Sieg

Jena hingegen ist das schlechteste Auswärtsteam. Aus 14 Spielen in fremden Stadien brachte der FCC bislang erst zwölf Punkte mit, der letzte Sieg ist bereits drei Monate her. Dass die fünftschwächste Auswärts-Offensive (14 Treffer) auf die drittbeste Heim-Defensive (9 Gegentore) trifft, spricht ebenfalls für den VfL.

Doch eine andere Statistik sollte dem Tabellenführer Warnung sein: In 13 Pflichtspielen zwischen Osnabrück und Jena teilte man sieben Mal die Punkte, fünf Mal setzte sich die Thüringer durch. Der einzige Sieg gelang dem VfL vor fast zehn Jahren, in der Drittliga-Saison 2009/10.

Wie das damals gelang, kann Alexander Dercho seinen Mitspielern verraten. Der Linksverteidiger war damals schon dabei und spielte beim 2:0-Sieg durch. Auf dem Platz helfen kann er jedoch nicht, der 32-Jährige fällt mit Sprunggelenksproblemen auch weiterhin aus.

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