VfR Aalen: Der Hinrunden-Rückblick

So lief der 1. Teil der Saison 2016/17

Autor: Marius Siebelmann Veröffentlicht: Montag, 02.01.17 | 15:16

Zweikampf zwischen Ojala und Gjasula

Leistungsträger. Aalens Finne Mika Ojala (l.) traf in der Hinrudne fünfmal. ©Imago

Erst am 36. Spieltag der abgelaufenen Spielzeit konnte das Team von der Ostalb den Klassenerhalt eintüten und so den zweiten sportlichen Abstieg hintereinander verhindern, nachdem der VfR zuvor die 2. Liga nicht halten konnte.

In dieser Spielzeit mischen die Aalener jedoch von Beginn an im Rennen um die vordersten Tabellenplätze mit, an vier Spieltagen stand das Team bis jetzt auf einem direkten Aufstiegsplatz. Was in der Hinrunde bislang gut lief und wo noch Potential steckt, könnt Ihr in unserem Rückblick lesen.

Parallelen zur Vorsaison - Gleiches Ende?

Dank eines klaren 3:0-Heimerfolgs gegen die Bremer Bundesligareserve, überwintern die Aalener auf einem zufriedenstellenden achten Tabellenplatz. Ein gesicherter Rang im Mittelfeld ist es auch, den die VfR-Verantwortlichen vor der Saison als Ziel ausgegeben haben. Hätte Aalen die Partie in Bremen verloren, wäre mit 5 Siegen, 10 Unentschieden und 4 Niederlagen kurioserweise dieselbe Hinrundenbilanz abzulesen, wie nach 19. Spieltagen in der Vorsaison. Zu dem Zeitpunkt hatte der VfR ebenfalls 25 Zähler gesammelt und 17 Gegentore kassiert.

In dieser Spielzeit mischt man allerdings seit der ersten Spielrunde vorne mit, nur Spitzenreiter MSV Duisburg (2) kassierte bislang weniger Niederlagen als die Aalener (3). In acht Spielen blieb VfR-Keeper Daniel Bernhardt bislang ohne Gegentreffer, auch hier belegt mit Mark Flekken der Torhüter vom MSV die Pole Position.

Zum Abschluss der Hinrunde ließ der VfR etwas nach, nach zwei Unentschieden gegen Osnabrück und Duisburg (jeweils 1:1), gab es eine 0:3-Niederlage in Magdeburg, ehe der Hinrundenabschluss mit dem Heimsieg gegen Bremen II versöhnlich gestaltet werden konnte.

Aalener geben Führung zu oft aus der Hand

Mit zehn Unentschieden dürfen sich die Aalener momentan mit dem Titel "Remiskönige der 3. Liga" schmücken. Doch eben diese Unentschieden sind es, die die Aalener in dreifache Punktgewinne ummünzen müssen, damit es in der Tabelle für ganz oben reicht. Dreimal trennte sich der VfR bislang torlos, in einer Partie kamen die Aalener noch zu einem Punktgewinn. In den übrigen sechs Spielen lag das Team von der Ostalb immer in Front, stand nach 90 Spielminuten jedoch immer nur mit einem Zähler dar.

Für Trainer Peter Vollmann galt es vor der Saison, 13 Neuzugänge in das Team zu integrieren und so die 12 Abgänge, die der Verein verzeichnen musste, zu kompensieren. Vor allem Alexandros Kartalis (Leihgabe aus Fürth), Thomas Geyer (SV Wehen Wiesbaden), Fabian Menig (Leihgabe aus Freiburg) und Rico Preißinger (1. FC Nürnberg) konnten bislang überzeugen, die anderen Neuzugänge genießen noch den Status des Einwechselspielers.