VfR Aalen: Heimbilanz gegen Jena ein Mutmacher

Vorentscheidende Partie im Abstiegskampf

Matthias Morys (r.) gegen Marius Grösch.

Vorentscheidung im Abstiegskampf? Der VfR Aalen um Matthias Morys (r.) will die Rote Laterne endlich abgeben. ©Imago/Bild13

Seit Anfang Februar hängt die Rote Laterne beim VfR Aalen, daran konnte auch der Trainerwechsel von Argirios Giannikis zu Rico Schmitt bislang nichts ändern. Nach Zwickau und Köln empfängt der VfR am Sonntag mit Jena den nächsten direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt.

Das schwächste Heimteam (13 Punkte aus 14 Spielen) gegen das schwächste Auswärtsteam (zwölf Punkte aus 15 Spielen) – mehr Kellerduell hat die Liga derzeit wahrlich nicht zu bieten. Um nach dem Abpfiff, und damit nach acht Spieltagen, nicht mehr am Tabellenende zu stehen, muss die starke Heimbilanz gegen Jena fortgeführt werden.

Morys & Fennell zurück

Fünf Mal standen sich beide Klubs auf der Ostalb bislang gegenüber. Vier Siege konnte Aalen dabei erringen, zuletzt gelang am 15. Spieltag der Vorsaison ein 3:1. Die einzige Punkteteilung liegt bereits rund 18 Jahre zurück und fand noch in der Regionalliga statt.

Damit es mit dem vierten Heimsieg der Saison, es wäre der erste unter Schmitt, klappt, ruht die Hoffnung auch auf Rückkehrer Matthias Morys. Der Angreifer ist mit neun Treffern für rund ein Viertel der Aalener Tore (37) verantwortlich. Gegen die Fortuna fehlte er noch mit einer Oberschenkelzerrung, für Sonntag ist er aber wieder fit. Auch Royal-Dominique Fennell darf nach verbüßter Gelbsperre wieder in der Startformation erwartet werden.

Ein weiterer Trumpf im Kellerduell könnte das ruhige Umfeld auf der Ostalb sein. Während in Jena nur wenige Tage vor dem Duell auch abseits des Rasens Unruhe ausgebrochen ist, gilt in Aalen die volle Konzentration der wohl letzten Chance, den Abstiegskampf positiv zu gestalten.

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