VfR Aalen: Mehr Schwung mit Bär?

Offensivspieler sammelt Selbstvertrauen

Marcel Bär jubelt für den VfR Aalen

Kann Marcel Bär gegen den Ex-Klub Treffer Nummer vier bejubeln? ©Imago/Eibner

Zwischenzeitlich lief es nicht rund für Marcel Bär. Nachdem er an den ersten vier Spieltagen drei Treffer erzielte und einen weiteren vorbereitete, verlor er im Laufe der Saison seinen Stammplatz, stand gegen Magdeburg und Münster nicht auf dem Feld.

Starke Quote

Dabei ist der 25-Jährige so etwas wie der Sieggarant für die Aalener, immer wenn er an einem Treffer direkt beteiligt war, gewann der VfR. Doch nicht nur in dieser Saison ergibt sich diese Auffälligkeit. Bei Braunschweig II, Jena, Zwickau und jetzt auf der Ostalb erzielte Bär insgesamt 37 Tore, nur drei Mal verloren seine Vereine wenn er traf.

Umso wichtiger ist es für Aalen, den 25-Jährigen wieder in Form zu bringen. Das klappt momentan. Am letzten Spieltag gegen Rostock stand er zumindest wieder in der Startelf, im jüngsten Pokalspiel gegen den TSV Berg erzielte er beim 7:0-Sieg einen Doppelpack.

Daher dürfte das Selbstvertrauen Bärs gestiegen sein und auch die Motivation wird am nächsten Spieltag sicherlich noch um ein paar Prozent höher liegen als sonst. Dann geht es nämlich für den gebürtigen Gifhorner gegen seinen Ex-Verein Zwickau, wo Bär in der vergangenen Saison kickte und dabei fünf Buden und drei Vorlagen in 30 Ligapartien sammelte.

Stärken im Umschaltspiel

Mit seiner neuen Mannschaft will er dann die unrühmliche Serie von sieben sieglosen Spielen beenden, die Maximilian Welzmüller jüngst bereits vom Abstiegskampf sprechen ließ. Um die Wende einzuleiten muss jedoch besonders das Pressing und das Konterspiel, das Aalen zu Saisonbeginn stark machte, wieder greifen.

Dabei könnte ein wiederestarkter Bär helfen, denn durch seine Schnelligkeit kann er sowohl gegen den Ball als auch in der Offensive ein wichtiger Faktor im Umschaltspiel der Aalener sein. Zudem muss sich die gesamte Mannschaft in der zweiten Halbzeit steigern, denn in diesem Zeitraum ist der VfR das drittschlechteste Team der Liga.

Doch es gibt auch eine Statistik, wo der VfR die Liga anführt. Noch nie lag das Vollmann-Team nach 45 Minuten zurück, das schuf sonst keine andere Mannschaft. Die Leistung in der ersten Halbzeit gegen Zwickau könnte also als Grundlage für einen Erfolg Aalens gegen Zwickau dienen, dann steppt auf der Ostalb möglicherweise auch wieder der Bär.

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