VfR Aalen: Vollmann hofft auf Drittliga-Angebote

Einstelliger Tabellenplatz als letztes Saisonziel

Will weiter in Liga drei arbeiten: Aalens Trainer Peter Vollmann

Hofft auf neues Drittliga-Engagement: VfR-Coach Peter Vollmann © imago/picture point

Rekordtrainer Peter Vollmann hofft nach dem zum Saisonschluss bevorstehenden Ende seines Engagements beim VfR Aalen auf eine neue Aufgabe bei einem Ligakonkurrenten seines derzeitigen Klubs. Trotz des Hypes um die nachrückende Generation der sogenannten „Konzepttrainer“ sieht sich der 60-Jährige weiterhin auf der Höhe sportlicher Entwicklungen.

Ich hoffe, dass ich in der 3. Liga weiterarbeiten kann. (VfR-Trainer Peter Vollmann)

Gut einen Monat nach Bekanntgabe von Aalens unerwartetem Verzicht auf eine Verlängerung seines am Saisonende auslaufenden Vertrages blickt Vollmann denn auch zuversichtlich auf seine berufliche Zukunft. „Ich hoffe natürlich, dass es im Sommer weitergeht und ich in der 3. Liga weiterarbeiten kann“, erklärte der erfahrene Coach in einem Interview mit dem Fachmagazin Kicker (Heft 15 vom 15.02.2018).

Von Aalens Trennungsbeschluss überrascht

Nachträglich räumte Vollmann auch seine Überraschung über die Entscheidung von Aalens Vereinsführung ein. Aus seiner Sicht habe er „drei Jahre lang vernünftige Arbeit geleistet“, sagte der Fußballlehrer mit Blick auf den Wiederaufbau nach Aalens Zweitliga-Abstieg sowie die sportlich souveräne Überwindung des Neun-Punkte-Abzugs im Vorjahr und den Verlauf der aktuellen Saison selbstbewusst.

Bis zu seiner Ablösung durch Argirios Giannikis, der im Sommer von Regionalligist Rot-Weiss Essen kommen wird, will Vollmann mit seiner Mannschaft noch weitere Ziele neben dem auf Platz neun augenscheinlich schon fast sicheren Klassenerhalt erreichen: Über einen einstelligen Platz in der Abschlusstabelle würde er sich freuen, gab Vollmann zu Protokoll.

Allerdings gestand der gebürtige Marienheider neue Probleme durch seinen bereits feststehenden Abschied ein. „Die Arbeit“, sagte Vollmann, „ist nicht leichter geworden, aber auch nicht unmöglich.“

Für den Fall einer Anschlusstätigkeit bei einem anderen Verein will Vollmann, der nach eigener Einschätzung seine Fähigkeit zur Vermittlung eines schnellen und modernen Fußballs „oft genug bewiesen“ hat, die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit Spielern aus seinem derzeitigen Kader nicht ausschließen. Abwerbeversuche würden indes nicht stattfinden: „Bislang war es immer so, dass die Spieler auf mich zugekommen sind.“