VfR Aalen: Wegkamps Abgang – Sessas Chance

Talent nutzt Startelfeinsatz

Nicolas Sessa setzt sich gegen Sebastian Bösel und Patrick Choroba durch

Nicolas Sessa (m.) nahm gegen Sonnenhof Großaspach das Spiel in die Hand. ©Imago/Sportfoto Rudel

Mit der Punkteteilung am gestrigen Montag waren weder die SG Sonnenhof Großaspach noch der VfR Aalen zufrieden. Einer, der sich dennoch persönlich freuen durfte, ist Nicolas Sessa. Erstmals stand der Neuzugang von der U23 des VfB Stuttgart in der Startelf und trat gleich positiv in Erscheinung.

Zweite Umstellung fruchtet

Dabei profitierte der 22-Jährige vom Wechsel Gerrit Wegkamps zu den Sportfreunden Lotte am letzten Transfertag. Der Abgang des langen Stürmers nötigte Aalens Trainer Argirios Giannikis zu einer Umstellung, weg vom System mit einer Spitze bzw. einem Mittelstürmer und zwei Außenstürmern hin zu einem 4-4-2. Matthias Morys rückte neben Luca Schnellbacher in den Angriff, wodurch für Sessa der Platz auf links frei wurde.

Richtig zur Geltung kam der technisch versierte Offensivmann aber erst nach der Pause, als sein Trainer einen erneuten Systemwechsel vornahm, den der Coach bei Telekomsport auch als entscheidend für das Comeback des VfR beschrieb: „Durch die Umstellung in der 2. Halbzeit auf ein 4-2-3-1 haben wir die Kontrolle des Balles wieder gehabt, haben uns Chancen rausgespielt.“

Für diese Gelegenheiten war Nicolas Sessa maßgeblich verantwortlich. Aus zentralerer Rolle kommend bereitete er mit einem Dribbling auf engstem Raum den Ausgleich vor und leitete auf ähnliche Weise kurz vor Schluss eine große Möglichkeit zum Siegtreffer vor.

In der Länderspielpause wird Giannikis nun Zeit haben, endgültig das passende Spielschema für seine Mannschaft zu finden, bevor es am siebten Spieltag dann zu Hause gegen Preußen Münster geht.

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